Endlich ist Spargelzeit, schon lange habe ich darauf gewartet, dass es die leckeren Stangen wieder aus heimischem Anbau zu kaufen gibt. Ich mag am liebsten den grünen :-) Im Gegensatz zu weißem Spargel muss der grüne kaum geschält werden, wenn er ganz frisch ist. Wenn er länger liegt, verholzt er immer mehr. Aufbewahren kann man weißen und grünen Spargel max. 2 - 3 Tage im Kühlschrank, wenn man ihn in ein nasses Geschirrtuch einschlägt, aber am besten verbraucht man ihn so bald wie möglich.
Schade, meinen Sohn, der eigentlich ja schon länger den Kinderschuhen entwachsen ist, kann ich leider immer noch nicht dafür begeistern, es sei denn, ich schneide die Spargelstangen ziemlich klein, und lasse nur die Spitzen als größeres Stückchen. Es wäre ja auch zu schade, wenn ich die besten Teile des Spargels klein hacken würde. Außerdem kann man dann die großen Stücke ohne Probleme herausfischen und den Familienmitgliedern (hi hi - mir!) geben, die das tolle Gemüse wirklich zu schätzen wissen.
Aber kommt Zeit, kommt bestimmt auch sein Geschmack, äh, eigentlich sei es ja weniger der Geschmack, den er noch nicht gefunden hat, sondern dieses komische Gefühl, das er beim Reinbeißen in Spargel habe. Naja, irgendwann wird auch mein Sohn das Stangengemüse zu schätzen wissen, denn was er heute getrieben hat, hat fast meinen Atem aussetzen lassen: Er hat das Essen "abgeschmeckt" ohne vorher überhaupt zu probieren. Rate mal, womit? Ich mag es gar nicht gerne sagen, aber das Wort fängt mit "K" an und hört mit "up" auf. Alles klar? Jetzt fragst Du Dich, warum es dann überhaupt K.....p in meinem Haushalt gibt? Na, weil mein Sohn auch schon mal selber einkaufen geht ;-))) (Das Foto seines Tellers erspare ich Dir besser)
Leider ist das fertige Essen so eines der Marke "schwer appetitlich zu fotografieren", aus der bayerischen Kathegorie "greislich, aber sauguad!", obwohl es echt oberlecker war. Die Spargelspitzen waren übrigens nicht zu weich gekocht, die Oberfläche sieht nur durch die Schmandzugabe so aus: