Montag, 25. Februar 2019

Weizensauerteigbrot

Am besten schmeckt Brot, wenn es lange gehen darf und nicht durch Zugabe von viel Hefe zum Turbotrieb gepuscht wird. Unglaublich, dass es immer noch Brotrezepte gibt, bei denen auf 500 g Mehl 20 g Hefe kommen, mit dem Effekt, dass das Brot so zwar schnell reif für den Ofen ist, aber letztlich sehr nach Hefe schmeckt und, was noch schlimmer ist, bei empfindlichen Menschen oft Sodbrennen bewirkt.

Dieses Brot hier bekommt seinen Trieb und sein mild-säuerliches Aroma nur durch die Zugabe von hochaktivem Sauerteig, es kommt keine zusätzliche Hefe in den Teig. Deshalb schmeckt es so herrlich, wie einfach nur ein Sauerteigbrot schmecken kann. Und nicht nur das, es sieht im Anschnitt auch wunderbar aus. Eine herrliche Krume, toll, diese unterschiedlich große Porung, oder findest Du nicht?

Samstag, 9. Februar 2019

Rindsrouladen mit Gorgonzola und Maissauce

Lang, lang ist es her, dass ich ein Rezept in meinem Blog gepostet habe, aber jetzt habe ich wieder ein ganz köstliches Rezept, das es verdient, hier aufgenommen zu werden. Schmorgerichte sind im Winter ganz mein Ding, Rindsrouladen ganz besonders, und diese Variante mit Gorgonzola und Dosenmais ist besonders gut:

Samstag, 11. März 2017

Roggen-Dinkel-Vollkornbrot mit Chia-Samen

Erst vor kurzem habe ich entdeckt, dass ich Chia-Samen essen kann. Ich habe mich echt total darüber gefreut, endlich eine weitere Möglichkeit auf meinem Speisezettel zu haben zu haben, nachdem ich gegen die meisten Nüsse und viele Saaten wie Sesam, Mohn und Leinsamen allergisch bin. Von diesen Samen und ihren gesunden Inhaltsstoffen hatte ich schon oft gehört, aber bisher wirklich Angst, sie zu mir zu nehmen, weil ich befürchtete, nach dem vorsichtigen Testen schlimme oder gar gefährliche körperliche Reaktionen zu haben. Deshalb habe ich mich den Chia-Samen nun endlich einmal über Google genähert. Das war eine gute Methode, die Wahrscheinlichkeit auszuloten, ob ich sie vertragen könnte:

Die Chia-Pflanze (Salvia hispanica) gehört zur Gattung des Salbei. aha, dachte ich mir, schon mal nicht schlecht, Salbei vertrage ich! Weiter hat es mich interessiert, welche Allergien Menschen normalerweise zeigen, die auch gegen Chia-Samen allergisch sind und wurde fündig:

"Jedes Lebensmittel kann eine allergische Reaktion hervorrufen – natürlich auch Pflanzen. Die Chia Pflanze gehört zur Familie der Lippenblütler, zu der auch Minze, Thymian, Rosmarin und Salbei zählen. Wer also allergisch auf eine dieser Pflanzen reagiert, könnte möglicherweise allergisch auf Chia Samen sein. Das gleiche gilt für Senf- und Senfkörner: Wer diese nicht verträgt, sollte lieber auf Chia Samen verzichten." [Quelle: Warum Chia-Samen nicht immer gut sind ]

Gegen all diese Pflanzen und Saaten bin ich nicht allergisch. So wurde ich mutiger, testete erst einmal 1 Körnchen auf der Zunge, als nichts passierte, setzte ich 1 Teelöffel der Samen mit der ca. 6-fachen Menge Orangensaft an (man kann jede beliebige Flüssigkeit verwenden), um die Samen quellen zu lassen, da Chia-Samen eine vielfache Menge an Flüssigkeit binden und dabei eine Art Schleimhülle ausbilden. Nach ca. 20 min war der Quellvorgang soweit gediehen, dass ich die Samen in ihrer gelartigen, aber für meinen Geschmack recht angenehmen Konsistenz ("Chia-Pudding" oder "Chia-Gel") zu mir nehmen konnte. Ich habe den "Pudding" wunderbar vertragen, er hat mir richtig gut geschmeckt und so ist der Einsatz der Powerkörnchen z. B. bei Desserts für mich auf alle Fälle sicher. Leute, die etwas abschätzig darüber sprechen, meinen, sie würden komplett ausgequollen (nach ca. 2 Stunden) aussehen wie Froschlaich, na ja, mag sein, aber es schmeckt!

Nimmt man die Chia-Samen nicht-vorgequollen zu sich, z. B. trocken übers Müsli gestreut,  muss man auf alle Fälle genügend trinken, weil die Samen eben sehr viel Flüssigkeit speichern. Mehr als 15 g Chia-Samen pro Tag werden nicht empfohlen, in USA und anderen (Herkunfts!-)Ländern liegt die tägliche Empfehlung bei maximal 30 g. 

Als erstes habe ich ein Brot mit Chia-Samen gebacken, und ich muss sagen, es schmeckt wirklich sehr gut und ist es wert, verbloggt zu werden. Und so sieht mein Brot aus:


Sonntag, 11. Dezember 2016

Süßes Nüssebrot

Dieses Nüssebrot ist wirklich interessant im Geschmack. Ich finde, es schmeckt ein bisschen wie Russisch Brot, bestimmt kennst Du diese Süßigkeit in Buchstabenform, aber es ist viel knuspriger, da es doppelt gebacken ist, erst am Stück und dann noch ein weiteres Mal in Scheiben geschnitten. Außerdem ist es als "Zwieback" natürlich sehr lange haltbar. Auf den ersten Blick sieht das Gebäck unspektakulär aus, Du wirst aber überrascht sein, wie toll es schmeckt. Mit Cantuccini kann man es übrigens geschmacklich überhaupt nicht vergleichen, da nur Eiweiß im Teig ist.

Die Optik könntest Du noch verbessern, indem Du Nüsse bzw. Mandeln mit Schale verwendest, da sich diese dann im Brot deutlicher in ihrem Umriss abheben, aber feiner schmeckt es natürlich ohne Schale.


Freitag, 29. April 2016

Dunkle Cantuccini mit Sonnenblumenkernen und Pistazien

Es wurde mal Zeit für eine neue Kreation: Dunkle Cantuccini mit Sonnenblumenkernen und Pistazien , sensationell! :D Ich glaube, die schmecken! ;)

Du nimmst einfach mein >>> Grundrezept für Cantuccini und tauschst die 400 g Mandeln gegen ungeröstete Sonnenblumenkerne und geschälte, ungesalzene Pistazien (insgesamt auch 400 g in beliebiger Zusammensetzung). Lass die Zartbitterschokolade weg und gib stattdessen 6 gehäufte EL Kakao zum Mehl und nimmst 1/2 Päckchen Backpulver mehr. Falls dem Teig etwas Flüssigkeit fehlt, er beim Kneten zu bröselig sein sollte, kannst Du jederzeit 2 - 3 EL Wasser hinzufügen.

Die Kerne musst Du vorher deshalb nicht rösten, um einen intensiveren Geschmack zu erzeugen, da das ohnehin beim 2. Backen der Cantuccini, wenn sie in geschnittenen Stücken auf dem Blech liegen, von selbst im Ofen passiert.




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