Montag, 22. Juli 2013

Johannisbeer-Torte mit Baiser

Sommerzeit, Beerenzeit ... jetzt gibt es sie wieder, die Johannisbeeren, diese sauren Gesellen, auch Ribisel genannt. Nicht jeder mag sie, ähnlich wie bei Rhabarber scheiden sich auch bei Johannisbeeren die Geister. Dem einen sind sie zu sauer, der andere mag nicht gerne auf die kleinen Kerne beißen. Ich verarbeite die roten heute in dieser wirklich süchtig machenden Torte. Klar verlangen Johannisbeeren nach mehr Zucker als andere Früchte, darüber muss man sich beim Genuss der Beeren klar sein, aber man muss ja keine ganze Torte auf einmal essen, und 1 Stückchen davon ist der pure Frischegenuss und schmeckt in dieser Zusammensetzung auch nicht zu süß.



Zutaten für eine Torte  mit Ø = 28 cm

Tortenboden (Deckel  und Boden):

170 g weiche Butter
160 g Zucker
1 El Vanillezucker
6 Eier, getrennt (s. Text!)
1 Prise Salz
225 g Mehl
3 TL Backpulver
3 - 6 EL Milch (je nach Mehlqualität, der Teig soll ziemlich zäh sein)
2 x 150 g  Puderzucker

Füllung :
450 g Johannisbeeren
700 g Joghurt 1,5 %ig
100 g Zucker
Abrieb von 1 Bio-Zitrone
11 Blatt Gelatine
300 g Schlagrahm

evtl. etwas Puderzucker und ein paar Johannisbeer-Rispen für die Dekoration


Und so geht's:

Tipp 1: Stelle die Torte am besten am Vortag her, dann geliert die Füllung ordentlich. Stressfreier ist es, wenn Du die beiden Böden nicht direkt vor dem Fertigstellen der Torte bäckst, sondern ein paar Stunden früher oder gar noch einen Abend früher, sie sollen vorher noch auskühlen. Das ist eigentlich ein Vorteil, dann ist das Backen schon erledigt, sollte man Besuch erwarten.

Backe die beiden Tortenböden, sie bilden Boden und Deckel der Torte:

Spanne Backpapier über dem Boden der Springform fest, der Rand muss nicht gefettet werden. Falls Du zwei Springformen hast, kannst Du beide so vorbereiten oder Du bäckst die zwei Böden nacheinander.
Falls Du die Formen fettest und bemehlst, statt Backpapier zu verwenden, lässt sich der Teig schlecht in der Form verstreichen. Ich habe beide Versionen getestet.

Heize den Ofen auf 180 °C vor.

Trenne die 6 Eier folgendermaßen:
Gib die 6 Eigelbe in eine große Tasse und je 3 Eiweiße in je eine Rührschlüssel (oder gib die 2. Portion Eiweiß auch erst mal nur in eine Tasse, dann kannst Du die Eiweiß-Rührschüssel wieder verwenden)

Verrühre die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker in einer Rührschüssel.

Rühre die Eigelbe jetzt eins nach dem anderen unter das Butter-Zucker-Gemisch.
Mische Mehl und Backpulver und rühre es unter, zum Schluss noch die Milch.

Schlage die ersten 3 Eiweiße mit einer Prise Salz steif und lass dann erst 150 g Puderzucker einrieseln.

Verstreiche die Hälfte des Teiges in der Springform und den Baiser aus den 3 Eiweißen darauf.


Backe den ersten Boden nun ca. 30 min, bis er Farbe genommen hat und die Oberfläche sich trocken anfühlt. (Innen ist er nicht hart!)

Löse nach dem Backen den Rand des Tortenbodens mit einem Messer, entferne den Springformrand und ziehe den Boden mit Hilfe des Backpapiers zum Auskühlen auf ein Kuchengitter.

Spanne nun einen neuen Bogen Backpapier in die Springform ein (verwende ruhig den ungespülten Springformrand!). Schlage die 2. Portion Baiser steif (s. o.), ruhig in der bereits benutzten Schüssel (ohne sie extra auszuwaschen) und verfahre wie beim ersten Boden.
Solltest Du die Torte erst am nächsten Tag füllen, bedecke die beiden abgekühlten Böden über Nacht einfach mit Backpapier.

Die Füllung:

Streife die gewaschenen Johannisbeeren mit einer Gabel vorsichtig von den Rispen. Wenn du nicht zu viel Druck ausübst, bleiben genauso wenige grüne Stielchen dran wie mit den Fingern, aber es geht schneller.



Zieh das Backpapier vom ersten Boden ab und lege ihn auf eine Tortenplatte. Wie das am besten geht, zeige ich Dir ganz unten im Beitrag. Sollte der Baiser dabei etwas gedrückt werden, macht das überhaupt nichts, denn er wird durch die Füllung später noch richtig platt gedrückt. Spanne einen verstellbaren Tortenring herum.


Verrühre Joghurt, Zucker und Zitronenabrieb mit einem Schneebesen in einer nicht zu kleinen Schüssel.


Weiche die Gelatine-Blätter in kaltem Wasser 5 min ein, drücke sie etwas aus, gib sie in die Schüssel zurück und lass sie zerlaufen. Ich mache das in der Mikrowelle 40 sec bei 400 W, es geht aber auch auf dem Herd. Gib nun zügig unter Rühren ein paar Löffel von der Joghurtmasse zur Gelatine ...


... und rühre alles schnell unter die restliche Joghurtmasse. So gibt es keine Klumpen.


Lass die Joghurtmasse im Kühlschrank deutlich gelieren, d. h. es sollen sich beim Umrühren dicke Schlieren zeigen, sonst sinken später die Beeren alle auf den Boden. Rühre ab und zu um, der Geliervorgang dauert etwa 20 - 30 min.

Schlage in der Zwischenzeit die Sahne steif und hebe sie dann zusammen mit den Beeren unter, am besten mit einem Teigschaber, nicht mit dem Schneebesen.


Fülle nun die Masse auf den unteren Boden, und gib dann den oberen Boden mit Hilfe einer Platte in Ganzen darauf, drücke sie nur leicht an, damit sie nicht zu sehr darunter leidet.



Stelle die Torte mindestens 4 Stunden kalt. Löse dann den Ring mit einem Messer. Siebe vor dem Servieren noch ein kleines bisschen Puderzucker darauf und verziere sie mit ein paar Johannisbeer-Rispen und -blättern, wenn du magst.


Die Torte lässt sich sehr gut mit einer glatten Klinge schneiden, deshalb ist es nicht nötig, den oberen Boden vor dem Auflegen auf die Masse in Stücke vorzuschneiden, wie man es z. B. bei Käsesahnetorte oder auch Bienenstich macht.

Ich finde, diese Torte ist die Mühe Wert. Auch wenn ich Dir heute wieder viel Text zugemutet habe, schwierig ist sie nicht herzustellen, Du brauchst nur genug Zeit.

Sieht das nicht wunderbar aus?



Tipp 2: Du kannst natürlich auch gefrorene Johannisbeeren verwenden, falls sie rieselfähig verpackt sind. Rühre diese sofort nach Zugabe der Gelatine mit einem Teigschaber unter die Joghurtmasse, lass sie einzeln, nicht als Klumpen in die Masse fallen! Die kalten Beeren beschleunigen den Geliervorgang stark! Hebe danach sofort die steifgeschlagene Sahne unter und gib die Füllung auf den Tortenboden.

Tipp 3: So entfernst Du am besten das Backpapier und bringst die Böden am einfachsten auf die Tortenplatte bzw. oben auf den Kuchen:

  1. Lege eine Platte auf den Baiser, an dem unten noch das Backpapier klebt.
  2. Wende den Tortenboden und ziehe das Backpapier vorsichtig ab.
  3. Lege die endgültige Tortenplatte darauf.
  4. Wende, ohne zu viel Druck auszuüben, mit Hilfe beider Platten den Tortenboden zurück. Fertig!


Kommentare:

  1. 3 EL Milch, 700 g Joghurt 1,5 %ig, 300 g Schlagrahm und Plumps... Eigentlich gestandene Personen mit 95 kg Lebendgewicht, wie mich, hausts dann um. Einfach so, ein Windstoß langt.

    Ich kann mich noch gut an die Zeit erinneren, als der Vorschlag noch möglich war. Eine 7 nach der 19. Mit Wechsel auf die 8 nach der 19 war alles verboten. Das Rezept ist klasse. Und Baiser nennen wir in Württemberg Schäumles.....Träubles mit Schäumles wäre echt cool, soweit der milchfrei wäre. Damit ich selbst mich in den Genuß des Träübleshimmels chaufieren konnte, eine vegane Variante ist unter www.mega-dampf/walnuss.htm im Rahmen eines Wettwerbes/Kochevents zu lesen.

    Der Vorschlag ist, wie gewohnt. einwandfrei dokumentiert. Das liebe ich an unserer Barbara. Ich hoffe der Ehefranz genehmigt das Lob...

    Sonnige Grüße

    WN



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    1. Lieber Werner,
      du Armer, verträgst keine Milchprodukte, ob nun Laktose oder Milcheiweiß, die Folgen sind wohl dieselben unangenehmen... "Schäumles" ist ein netter Name für Baiser, vermutlich heißt das so, damit es sich auf "Träubles" (Johannisbeeren) reimt ;-)
      Danke für dein Lob, mein "Ehefranz" hat damit sicherlich kein Problem, er liest sich eher nicht so komplett durch meine geistigen Ergüsse, da Kochen weniger seins ist, eher nur das das Genießen ;-)
      Hier ist der (wie unten auch von Anna bereits bemerkt) korrigierte Link zu Deinem Walnusskuchen: http://www.mega-dampf.de/walnuss.htm

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  2. Liebe Barbara,

    was hast Du denn da gezaubert ... willste mir meinen Mann abspänstig machen ?
    Mein GöGa geht Kilometer weit für rote Johannisbeeren und Torte sowieso ;)
    Dein Rz mops ich gleich mal für Ihn, der wird es lieben ,)

    Liebe Grüße Kerstin

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    1. nein, liebe Kerstin, das will ich nicht, aber ich freu mich so, dass dir mein Rezept gefällt
      Liebe Grüße Barbara

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  3. Der Genuss dieser Torte ist sicher ein pures Vergnügen! Das Backen auch – danke Deiner präzisen, unmissverständlichen Art, den backenden Händen die richtige Anleitung zu geben. Gut bebildert, versteht sich! Genau das macht oft den Unterschied beim Nachbacken oder -kochen aus und entscheidet, ob es gelingt oder nicht. Für mich persönlich ist das somit die Quintessenz, die einen guten Kochblog ausmacht: die Freude bestmöglich in andere Küchen tragen!

    Liebe Grüße
    Michael

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    1. Lieber Michael,
      vielen lieben Dank für deinen netten Kommentar. Wenn ich meine Anleitungen schreibe, verfasse ich sie so, dass sie mein Sohn Tobias ohne größere Schwierigkeiten umsetzen könnte, immerhin ist er sehr am Backen interessiert und der ursprüngliche Grund für mein Blog. Es kann schon sein, dass meine Anweisungen back-erfahrenen Lesern manchmal auch ziemlich "übererklärt" vorkommen, aber es schadet ja auch nicht, Tipps zu geben oder vor Fehlern zu warnen. Das spart einfach Zeit und verhindert Frust. Wenn mein Blog darüber hinaus Freude oder gar Lust zum Nachmachen bereitet, bin ich mehr als glücklich.
      Liebe Grüße Barbara :-)

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  4. Hallo Barbara,
    deine Tortenkreation kommt gerade wie gerufen, da mein Göga anfang August einen runden Geburtstag feiert und ich jetzt schon mal langsam mit den Vorbereitungen anfange; sprich Rezepte auswähle und evtl. schon Teigböden backe und einfriere. Die Kombination luftiger süßer Baiser mit säuerlichen Johannisbeeren und Joghurt-Sahnecreme passt wunderbar zum Sommerwetter. Sollte es weiterhin so heiß bleiben, werde ich wohl einige Torten komplett vorher einfrieren. Ich habe auch schon Torten mit Rührteig/ Baiser gemacht aber gar keine Erfahrung, wie die sich nach dem Einfrieren verhalten. Ich könnte mir vorstellen, dass der Baiser beim Auftauen weich wird. Ansonsten werde ich so verfahren, wie du das vorschlägst; Böden backen und am nächsten Tag die Füllung rein. Außerdem hatte ich immer das Problem, dass der zweite Boden nicht so locker wurde wie der erste. Ging da dem Backpulver vorzeitig die Luft aus? In deinem Rezept gibst du im Verhältnis zum Mehl mehr Backpulver dazu, vielleicht ist das die Lösung. Ich hatte mich einige Male dazu hinreißen lassen, die Böden zwei mal separat zu backen. Jetzt nehme ich immer den zweiten als unteren Boden, auch weil er sich schlechter durchschneiden ließ. Johannisbeeren habe ich schon eine Menge eingefroren, da die zur Zeit unschlagbar günstig sind und ich leider keine im Garten habe. Wenn es die im August noch gibt, gibt's natürlich frische. Zur Dekoration muss dann allerdings Zitronenmelisse o.Ä. herhalten, mit etwas Grün sieht das Ganze doch erst perfekt aus. Bei mir kommen im Sommer auch häufig Gänseblümchen als Tortendeko zum Einsatz, meistens in Kombination mit Limetten und Zitronenmelisse, aber erst kurz vorm Anrichten. Gänseblümchen gehen bei längerem Aufenthalt bei kühler Dunkelheit, sprich Kühlschrank, nämlich wieder schlafen ¦-) was schlecht ist, wenn gerade der Rasen gemäht wurde :-( SONNIGE GRÜßE AUS DEM RHEINLAND :-)

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    1. Liebe Brigitte,
      schön, dass dir dieses Rezept auch so gut gefällt wie mir. Ich habe noch nie ganze Torten für eine Feiert vorab eingefroren, höchstens mal Reste von einer Feier. Nicht alles kommt beim Auftauen wieder gut aus der Gefriere. Ich befürchte genau wie du, dass der Baiser nach dem Auftauen eher matschig wird, dann wäre das Vergnügen nicht mehr dasselbe. Bestimmt bist du gut beraten, die Böden am Vor-Vortag zu backen, dann ist es kein Hexenwerk mehr, die eigentliche Torte dann am Vortag fertigzustellen.
      Ich habe bisher beim Backen von mehreren gleichen Böden noch keine solchen Unterschiede festgestellt wie du. Höchstens wenn ich den Teig unterschiedlich aufgeteilt habe, gab es einfach einen dünneren und einen dickeren Boden. Dann nehme ich immer den dickeren als Boden, den dünneren als Deckel.
      Was die Ursache für deine unterschiedlichen Böden sein könnte, weiß ich nicht sicher. Vielleicht war einfach beim 2. Boden der Ofen schon länger heiß und der Boden ist schneller gebacken??? Das mit dem Backpulver kann ich mir nicht vorstellen, die Triebkraft entsteht ja erst in der Wärme. Es könnte eher bei Biskuit passieren, wenn der Teig zu lange stehen musste, bevor er gebacken wurde.
      Falls du Johannisbeeren für diese Torte einfrieren möchtest, gib sie unbedingt erst einmal nebeneinander in eine flachen Schale und gib sie erst nach dem Gefrieren in eine Tüte, damit sie nicht verkleben, sonst hast du nur einen gefrorenen Klumpen in der Joghurtcreme. Aber da sage ich dir bestimmt nichts Neues! :-)
      Die Torte mit Zitronenmelissen-Blättchen zu dekorieren, geht mindestens genauso wie z. B. Himbeer- oder Brombeerblätter. Es geht letztlich nur um den den Farbkontrast, falls du im August noch frische Beeren für die Oberfläche findest. Wenn nicht, dann sieht allein schon die Oberflächenstruktur des Baisers schön aus :-)
      Liebe Grüße von Barbara

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    2. Liebe Barbara,
      vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ja mit den Johannisbeeren verfahre ich genau so, sie werden bei uns übrigens «wiemele» ( beim «ie» wird das «e» dabei besonders betont ), «wimmele» oder «wimmelter» genannt, aber nur auf Plattdütsch, unserem rheinischen Dialekt und oft von Ort zu Ort unterschiedlich. In meinem Backbuch steht, dass man Rührteig nicht längere Zeit stehen lassen soll, da bereits nach der Flüssigkeitszugabe das Backpulver zu reagieren anfängt. In meinem Rezept kommt auf 150g Mehl nur 1 gestr. Teelöffel davon. Das ist verglichen mit deinen Angaben ziemlich wenig. Die anderen Zutaten sind im Verhältnis zueinander ähnlich wie bei dir, nur für 26er Backform; 125 Butter/Zucker, 4Eier, 2El Milch. Ich werde das einfach mal mit 2Tl probieren oder Teighälften abwiegen ;-)? oder beides :-)))
      Liebe Grüße von Brigitte

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    3. Liebe Brigitte,
      das mit dem Backpulver stimmt schon so, wie es in deinem Backbuch beschrieben ist. Was bedeutet "längere Zeit"? Ich habe um diese 35 min versetzt, bis der zweite Boden in den Ofen kam, keinen Unterschied im Backergebnis feststellen können. Ich hatte den Teig wirklich zusammen für beide Böden angerührt und nicht einzeln für jeden Boden zubereitet. Vielleicht liegt es wirklich daran, dass in deinem Rezept weniger Backpulver angegeben ist. Mach mal mein Rezept nach, ich bin gespannt, was du mir danach berichtest :-)
      Liebe Grüße von Barbara

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    4. Hallo Barbara,
      vielen Dank für den lieben virtuellen Beistand <3.
      Genauso werde ich das machen. Meine Böden backe ich in etwa dem gleichen zeitlichen Abstand, aber da fällt mir gerade auf, dass ich den Teig für den zweiten erst in die Form streiche, wenn ich die Baisermasse dafür fertiggestellt habe. Vielleicht zerstöre ich damit das entstehende Porengerüst <:-/
      Ich werde zur Sicherheit auch diese eventuelle Fehlerquelle ausschalten.
      Schönes Wochenende und liebe Grüße
      Brigitte

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    5. Ich hatte dieses mal zwei 28er Formen verwendet, die erste Hälfte des Teiges in die eine Form gestrichen, dann den steifen Eischnee drauf, rein in den Ofen, gleich danach die zweite Hälfte des Teiges in die andere Form gegeben, die 2. Portion Eischnee steif geschlagen, aufgestrichen und gewartet, bis der erste Boden fertig war, dann den 2. Boden gebacken.
      LG Barbara :-)

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    6. Hast Du denn nun die Torte schon nachgebacken, Brigitte?

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    7. Ja, hab ich! Danke für deine Nachfrage, heute wollte ich dir eigentlich davon berichten. Leider ist mir bereits zum zweiten Mal der Text entschwunden, zuletzt weil der Tablet-PC kurz vor Fertigstellung schon bei 10% Akku-Ladung statt üblicher 3% abgeschaltet hat. Außerdem stehe ich irgendwie mit dem eingegebenen Schreibprogramm auf Kriegsfuß, habe momentan auch nicht mehr die Zeit, alles noch mal zu schreiben. Daher jetzt nur ganz kurz: Diesmal ist er richtig gut gelungen :-))) Mehr dazu dann später noch.
      LG Brigitte

      PS: Kann man Kommentare evtl. zwischenspeichern ?

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    8. Hallo Brigitte,
      wunderbar, dass deine Torte sieses Mal gut geworden ist! Freut mich sehr!
      Das mit den Tücken der Technik ist schon ärgerlich, habe ich auch schon öfter erlebt. Auf dem PC markiere und kopiere ich mir jedes Mal den Text, bevor ich ihn veröffentliche. So habe ich ihn noch in der Zwischenablage, falls was schief gehen sollte.
      Ich habe ein Samsung Tablet, also Android. Dafür habe ich mir aus dem Google Playstore das ganz simple Schreibprogramm “Color Note“ heruntergeladen, weil ich mit dem vorinstallierten nicht zurecht kam, so wie du.
      Ich schreibe auf dem Tablet fast alles damit vor, kopiere es in die Zwischenablage und füge es dann erst am Zielort ein. Das hat mir schon oft Ärger erspart!
      Also, wenn du mal Zeit findest, würde ich mich über deinen Tortenbericht freuen :-)
      Liebe Grüße von Barbara

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    9. Hallo liebe Barbara!
      Nach einem arbeitsreichen Tag inklusive extrem stacheliger Brombeerernte auf einem verwilderten Nachbargrundstück, nutze ich gerade eine Kaffeepause, um nochmal mit Schreiben loszulegen. Ich habe inzwischen die Tastatur des Tablet auf den einfachsten Modus zurückgesetzt. HerrB. hatte dermaßen viele Zusatzfunktionen eingerichtet, dass das Schreiben zu einem echten Hindernisrennen ausgeartet war. Da fällt mir gerade auf, HerrB passt sehr gut, sind doch alle Buchstaben auch in seinem Vornamen enthalten ;-)
      Das von dir vorgeschlagene Schreibprogramm aus dem Google-Playstore muss ich mir noch einmal genauer anschauen, mein erster Eindruck war jedoch schon mal sehr positiv. Trotz oder gerade wegen drei Fachmännern ( HerrB. und zwei Söhne ) und einer Fachfrau ( Tochter ) um mich herum, bin ich auf dem Gebiet noch etwas unsicher. Nun aber zum Eigentlichen.
      Letzten Freitag und Samstag habe ich einen regelrechten Backmarathon absolviert ( normalerweise ist HerrB für Marathons zuständig, aber die Echten ), 7 Kuchen/Torten backen, fertigstellen und dekorieren, für ca. 30 Gäste. Deine Johannisbeer-Torte und HerrnB`s Lieblingstorte Frischkäse-Tiramisu gleich in zweifacher Ausführung. Diese Tiramisu-Torte mache ich schon seit über 20 Jahren immer wieder mal und sie erfreut sich immer großer Beliebtheit, das Originalrezept aus der Wohnidee hab ich zwar aufbewahrt, aber inzwischen auch ein wenig abgewandelt. Die Bisquitböden und dünne Mürbeteigböden als knusprige Unterlage hatte ich schon zeitig gebacken und tiefgekühlt. Das geht hervorragend. Aufgetaut sind sie wie frisch gebacken. Ich verpacke sie aber auch immer möglichst luftdicht.
      Zum Backen der Baiserböden hatte ich mir noch eine neue Springform besorgt, damit ich den Rührteig direkt auf zwei Formen verteilen konnte. Die Zutaten habe ich, entsprechend einem Hinweis von dir an anderer Stelle, um 1/3 reduziert für meine 26er Formen. Dann bin ich so vorgegangen, wie wir das ja sehr ausführlich beraten hatten und diesmal war das Ergebnis sehr zufriedenstellend. Die jeweils 2. Böden waren fast ebenso hoch und viel lockerer geraten als sonst. Auch die Oberfläche des Baisers hatte nach dem Stürzen eine schöne Struktur. Bei meinem Rezept kamen noch Mandelblättchen obenauf, daher war ich zunächst etwas skeptisch, was das Endergebnis anbelangt. Bei dir war das ja sehr gut gelungen. Johannisbeeren gab es auch noch frische und so konnte ich am Samstag mein Werk vollenden. Etwas knifflig war, in dem ganzen "Getümmel"den richtigen Zeitpunkt für das Hinzufügen der Johannisbeeren abzuwarten, da die Joghurtcreme anfangs ja sehr flüssig ist. Hat aber auch wunderbar geklappt, wie beim Anschneiden nachher festzustellen war. Zur Deko hab ich dann sonntags noch einpaar frisch gepflückte Brombeerblätter hinzugefügt. Die Torte ließ sich aufgrund der etwas festeren Füllung ( normalerweise fülle ich sie mit Stachelbeeren und Schlagsahne ) auch problemlos in Stücke schneiden, ohne das schöne Aussehen zu verlieren. Die Beerendeko obenauf habe ich erst nach dem Schneiden kurz vorm Servieren aufgelegt. Jetzt möchtest du aber sicher endlich mal wissen, wie es allen geschmeckt hat ;-) Zu meinem Bedauern, aber natürlich auch zu meiner Freude ist kein Krümelchen übrig geblieben und von allen war zu hören ***MMMH, LECKER*** das sagt ja wohl alles :-))) Nachdem ich dann anschließend noch von deinem tollen Blog geschwärmt hatte, wurde prompt reihum deine Blogadresse notiert, auch von den jugendlichen Gästen. Es ist schön zu sehen, wenn sich auch der Nachwuchs ans Rezepte sammeln und austauschen begibt.
      So, jetzt muss ich mal schauen, was sich außer Gelee noch Leckeres mit Brombeeren machen lässt. Die Brombeeren sind in diesem Jahr ausgesprochen groß und zahlreich, weshalb ich mich zum ersten Mal und dann auch gleich mehrmals ins Dornengestrüpp gewagt habe. Nach den regenarmen Wochen hatte ich das nicht vermutet. Mein rechter Arm sieht jetzt aber auch aus, als hätte eine Katze ihn zum Krallenschärfen benutzt.
      Liebe Grüße und vielen Dank für dein tolles Engagement
      Brigitte


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    10. Liebe Brigitte,
      wow, da warst du aber echt fleißig am Backen. War vermutlich ein runder Geburtstag oder Ihr seid einfach eine große Familie. Ich freue mich sehr, dass dir die Torte jetzt so gut gelungen ist, ganz zu schweigen von deinen anderen Backwerken :-) Sogar eine 2. Form hast du dir zugelegt, aber vermutlich nicht nur wegen des 2. Tortenbodens für die Johannisbeer-Baisertorte, sondern weil du sonst auch immer viel bäckst, da zahlt sich das schon aus.
      Sollte ich jetzt den Vornamen von Herrn B. raten? Herbert? Sorry, falls ich ganz falsch liege und du den Namen nicht gut findest ;-)
      Hey, das ist ja ganz toll, dass du gleich "Werbung" für meinen Blog gemacht hast, auch wenn ich zur Zeit nicht so viel veröffentliche wie früher. Aber ich vermute, dass es mir im Herbst/Winter-Halbjahr wieder besser von der Hand geht, immerhin ist dann die Gartenarbeit nicht mehr so im Vordergrund.
      Bestimmt hast du noch viel anderes Leckeres aus den Brombeeren gezaubert?! Machst du auch Rumtopf? Ich habe eine dornenlose Brombeere, deren Geschmack echt toll ist. Früher hat man immer gesagt, nur die mit Dornen hätten einen guten Geschmack. Ich finde, das stimmt nicht. Außerdem wuchern die Zweige nicht so und du siehst nicht aus wie von der Katze gekratzt :-) Lass mal wieder von dir hören!
      Liebe Grüße von Barbara

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  5. wirklich wunderbar!!
    ich sag ja, du bist eine Künstlerin!
    lg

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    1. Ich hab mir deine Anregung für die Joghurt-Obers-Ribisel-Creme gleich mitgenommen! Schmeckt sehr gut!! Ich hab Ribisel bis jetzt nur mit-gebacken im Kuchen gegessen,
      lg

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    2. Ach, du bist aber ne ganz flotte :-) Echt, zum ersten Mal in einer Joghurt-Sahne-Füllung? Dann wurde es aber wirklich Zeit. :-) Auf Wiederlesen in Deinem Blog, liebe Friederike
      Liebe Grüße von Barbara

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  6. Diese Torte gehört verboten! :-) Jedesmal wenn ich das Icon davon in meinem Blogroll sehe, könnte ich hineinbeißen. Ribisel habe ich ja im Garten und noch jede Menge eingefroren vom letzten Jahr. Nur ist es mir im Moment zu heiß zum Backen... daher nehme ich erst einmal ein Stück von Dir mit. Danke für die vielen tollen Fotos und den gut erklärten Ablauf. WN hat nebenbei bemerkt das .de in seinem Link zu seinem Kuchen vergessen, der sicher auch sehr lecker ist, aber dem so ziemlich alles fehlt, was Du da hast. :-)

    Liebe Grüße
    Anna

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    1. Liebe Anna,
      danke für dein Kompliment. Es wäre schön, wenn du das virtuelle Tortenstückchen auch tatsächlich kosten könntest :-) Gut, beim Backen der Böden ist es schon heiß, aber die kühle Creme würde dir dann auch wieder eine Abkühlung bringen ;-)
      Ich habe den richtigen Link bei WN's Kommentar oben dazugefügt, danke für's Korrigieren! Ja, vergleichen kann man die Rezepte sicherlich nicht, aber er meinte es wohl als Möglichkeit/Inspiration für Leute, die auch sein Problem mit Milch & Co. haben.
      Liebe Grüße
      Barbara

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    2. Ach ja, ich habe ganz vergessen, mich bei dir dafür zu bedanken, dass du mein Rezept in deiner Facebookseite geteilt hast: DANKE !!! <3

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  7. Liebe Barafra,
    da ich bzw. wir in den Genuß der Original-Johannisbeertorte von dir gekommen sind, kann ich sagen dass sie superlecker war. Sie hat auch genauso ausgesehen wie auf dem Bild :) Bevor wir sie vernichtet haben, stand sie im Kühlschrank. Bei den Temperaturen in letzter Zeit ist ein kühler Nachtisch ja optimal! Also nochmals vielen Dank! Liebe Grüße Doris

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    1. Liebe Doris,
      das ist ja supernett von Dir, dass Du mir hier einen Kommentar hinterlässt. Meine Männer sind übrigens auch total begeistert davon, die Torte gibt es bei uns auch bestimmt bald wieder, ein paar Johannisbeeren hängen noch am Strauch hinter unserem Haus.
      Liebe Grüße von Barbara :-)

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  8. Hallo liebe Barbara,

    wow - was für ein leckerer Kuchen! Ich habe vorhin eine Philadelphia-Torte gemacht. Wollen wir unsere Kuchen tauschen? ;-)

    Ich wünsche Dir ein wunderbares Wochenende!

    Deine Anfrieda

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    1. Hach, ich bin grad so - untypisch für mich - total im Verzug mit dem Antworten. So viel anderes um die Ohren :-( Leider zu spät zum Tauschen, aber ich hätte gerne ein Stückchen davon genommen, liebe Anfrieda
      Deine Barbara <3

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  9. Supertolle Rezepte in deinem Blog.Macht Lust auf kochen und backen.Gut beschrieben und tolle Fotos.
    Ich werde ganz sicher noch viel ausprobieren.
    leiben Gruß

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  10. Hallole Barafra,
    kann man auch anderes Obst für diese Torte nehmen? Hast du da schon einschlägige Erfahrungen?
    Gruß Gischa

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    Antworten
    1. aber klar doch, jede andere Art von frischen Beeren immer, nur wenn du TK-Ware verwendest, kommen Erdbeeren nicht so gut.

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Schön, dass Du Zeit auf meinem Blog verbringst, Vielleicht kann Dich das eine oder andere Rezept zum Nachkochen animieren, über Deine Rückmeldung oder Deinen netten Kommentar freue ich mich sehr :-)))
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