Mittwoch, 16. Oktober 2013

DIY oder Basteltipp Etiketten

So, endlich habe ich alle Gläser mit Apfelmus für den eigenen Bedarf ordentlich etikettiert. Das muss schon sein, zumindest Inhalt und Herstelldatum sollte für den Privatgebrauch immer vermerkt sein.


Mein Tipp für eine unkomplizierte, billige Lösung: Einfach Milch als Klebstoff für ganz normales Papier benutzen! Den Tipp habe ich selbst einmal in einer Gruppe auf Facebook bekommen, die sich mit Kochen, Essen und Bloggen beschäftigt.

Hier meine kurze Anleitung in Bildern:

Designe Etiketten Deiner Wahl auf normalem 80 g Druckerpapier, natürlich geht das auch jederzeit handschriftlich. Ich selbst verwende dafür den Drucker und den Etikettenassistenten von Avery Zweckform, der sich in das Textverarbeitungsprogramm Word installiert, falls er nicht bereits schon vorhanden ist. Dadurch kann ich ohne große Probleme die Etiketten gleichmäßig über das Blatt verteilen. Selbstverständlich geht das auch über die Tabellenfunktion Deines Textverarbeitungsprogramms, da kannst Du dann auch noch Begrenzungslinien zum leichteren Ausschneiden aufdrucken.

Bedrucke Druckerpapier und schneide die Etiketten passen aus.


Bestreiche diese auf der Rückseite mit MILCH. Für einzelne Etiketten kannst Du das sogar nur mit dem Finger machen, bei größeren Mengen verwendest Du am besten einen Pinsel. Pass auf, dass Du die Vorderseite nicht aus Versehen beschmierst, damit die Druckerfarbe nicht verwischt.


Lege die Etiketten auf Deine Gläser und streiche sie glatt, du kannst sie im ersten Moment noch gut korrigieren.


Nicht erschrecken: anfangs zeigen die Etiketten durchgeweiche, dunklere Stellen:


aber diese trocknen recht schnell rückstandlos und faltenfrei ab:


Einer der größten Vorteile dieser Methode ist, dass die Etiketten sich später im Spülwasser ganz einfach und vor allem super schnell vom Glas lösen, es gibt kein lästiges Kleberentfernen mehr!


Umgebungsfeuchtigkeit (z. B. im Kühlschrank) stellt aber kein Problem für die Etiketten dar.

Kommentare:

  1. Das ist ja ein toller Tip. Gefällt mir viel besser als diese schreckliche Verhüllmethode. Ja früher hatte ich auch noch viel mit Lables gemacht. Die Zeit ist aber so schnelllebig, das ich einfach darauf verzichte. Die Milchmethode gefällt mir aber. Milch ist ein guter Kleber. Ich frage mich nur ob das nicht nach einer Weile zu stinken, säuern anfängt oder Fliegen während dem Trocknen ihre Eier darauf legen? Was sagen Deine Erfahrungswerte dazu? Denn ansonsten überlege ich es mir vielleicht doch noch einmal zu versuchen.

    Liebe Grüße
    Anna

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Anna,
      vielen Dank für Deinen netten Kommentar. Ich steh grad ein bisschen auf der Leitung, welche "Verhüllmethode" meinst du denn?
      Nein, die Aufkleber stinken überhaupt nicht, sie trocknen innerhalb ein paar Minuten. Sollten jemals Fliegen darauf Eier legen (ich denke, die gehen nur auf Fleischähnliches), würden die Eier auch gleich austrocknen ;-) Also, ich hatte noch nie Probleme, seit ich diese Methode verwende.
      Liebe Grüße von Barbara

      Löschen

Schön, dass Du Zeit auf meinem Blog verbringst, Vielleicht kann Dich das eine oder andere Rezept zum Nachkochen animieren, über Deine Rückmeldung oder Deinen netten Kommentar freue ich mich sehr :-)))
Anonyme Kommentare mag ich nicht so gerne, deshalb bitte ich Dich: Unterschreibe doch bitte Kommentare mit Deinem Namen oder trage dich mit Deinem Profil ein. Dazu einfach bei “Profil“ auf “Name/URL“ klicken und Deinen Namen eintragen oder Dich mit Deinem Google-Profil einloggen.
Ich behalte mir vor, anonyme Kommentare einfach zu löschen.
Fragen, die Du bei einem Post stellst, werden auch in diesem beantwortet, also bitte wieder vorbeischauen oder in der rechten Sidebar die Kommentare abonnieren.
Kommentare, die augenscheinlich nur dazu dienen, unerbetene Werbelinks für die Seite/Firma des Kommentators zu posten, werden gelöscht, im Wiederholungsfall eine Aufwandsentschädigung von 50 € in Rechnung gestellt.