Mittwoch, 11. Juli 2012

Der Duft des Unvergänglichen oder: Rosenblüten-Gelee selbstgemacht

"Das Herz und die Rose
sind das einzig Unvergängliche"
(Paracelsus)

Ich habe dieses Jahr wieder Rosengelee gekocht, weil es uns so wahnsinnig gut schmeckt. Das Rezept hatte ich letztes Jahr schon gepostet, aber ich war mit dem Foto nicht mehr zufrieden und wollte auch noch einiges im Text abwandeln. Deshalb habe ich diesen Post überarbeitet und heute neu eingestellt.

Hast Du schon einmal Rosengelee gegessen? Eine Delikatesse, die sehr einfach selber zu machen ist. Die einzige Voraussetzung sind duftende Rosenblüten. Sonst ist es wirklich kein Hexenwerk, und es schmeckt umwerfend!



Unweit von mir liegt das die Kreisheimatstube Stoffenried, wo die Kräuterpädagogin Margit Baumhauer regelmäßig ihre tollen Kräuter- und Wildkochkurse für Interessenten abhält, dort habe ich vor 2 Jahren Kurse besucht und zu Hause dieses wunderbare Gelee nachgekocht, mit einem leicht veränderten Rezept. Außerdem habe die Vorgehensweise detailliert für dich ausgearbeitet:

Zutaten:
900 ml Wasser
1 l duftende Rosenblüten (egal welcher Farbe!!!)
Saft von 1 großen Zitrone (entspricht ca. 50 ml)
1 kg Gelierzucker 1 : 1

Sammle 1 Liter Rosenblüten. Das bedeutet: Du füllst einfach einen Messbecher bis zur 1-Liter-Marke mit Rosenblüten, ohne diese hineinzustopfen. Dazu die Blütenblätter abzupfen und die kleinen schwarzen Käfer, die sich meist auf den Rosenblüten befinden, wegblasen oder abschütteln. Die Blüten sollten nicht tau- oder regennass sein, dann geht es einfacher. Die Blütenböden wirfst du weg.



Die Farbe der Rosen spielt überhaupt keine Rolle, nur duften müssen sie, sonst gibt es kein Aroma im Gelee! (Das mit der Farbe war mir im Vorfeld nicht klar, habe ich getestet!). Selbst bei gelben Blüten wird das Gelee durch Zugabe des Zitronensafts hellrot, bleibt also nicht gelb. Bei meinen Versuchen mit dunkelroten Rosen wird das Gelee etwas dunkler, aber auch nicht dunkelrot.
(Bei industriell hergestelltem Rosengelee wird schon auch mal mit Farbstoff nachgeholfen!)

Gib die gesammelten Blütenblätter in einen Kochtopf, übergieße sie mit 800 ml kaltem Wasser, verrühre alles gut und lasse es bei Raumtemperatur zugedeckt über Nacht stehen. Die Blüten schwimmen oben auf, lassen sich nicht unter das Wasser rühren, aber trotzdem soll das Ganze über Nacht stehen.


Koche alles am nächsten Tag auf. Dann lässt du den Sud mit den Blütenblättern drin abkühlen, damit das Aroma vollkommen ins Wasser übergeht. Seihe alles in einen Meßbecher ab, die Blüten werden nicht weiterverwendet.

Nicht erschrecken: Der Sud kann je nach Rosenfarbe auch mal leicht grünlich sein, aber keine Sorge (hat mich selbst überrascht, es war nicht im Rezept erklärt), sobald Du den Zitronensaft dazu gibst, oder spätestens bei Zugabe des Gelierzuckers (enthält ja Zitronensäure) erlebst Du durch die Säuerung einen Farbumschlag ins Rötliche.
Friederike von "Fliederbaum" hat es netterweise mit rein weißen Blüten ausprobiert. Da bleibt es "farblos" grünlich, aber der Geschmack ist dennoch toll, weil ja die Blüten duften. Schaut mal bei Friederike vorbei! :-)

Gib nun den Zitronensaft zu.

Messe 750 ml der erkalteten Flüssigkeit ab (d. h. ein evtl. Überschuss wird abgegossen) ...


... und koche mit dem Gelierzucker nach Vorschrift auf der Packung ein Gelee. Mach eine Gelierprobe!


In der Regel werden 750 ml Flüssigkeit auf den Zuckerpackungen für Gelee empfohlen, aber meistens wird es dann doch zu flüssig. Die Verwendung von 1 : 1 Gelierzucker lässt Gelees besser gelingen als 2 : 1 oder 3 : 1 Produkte. Die wären zwar weniger süß, aber bei Rosengelee ist ohnehin kein fruchteigener Zucker enthalten, so dass das nicht stört. Nerviger wäre es, alles noch einmal mit zusätzlicher Gelierhilfe nachkochen zu müssen. (Gläser wieder abwaschen und die ganze Prozedur noch einmal wiederholen).
Solltest Du einen 2 : 1 Zucker verwenden, würde ich dir nur zu 700 ml Flüssigkeit raten.
Fülle das Gelee noch heiß in hübsche Gläser ein ...


... verschließe sie, stelle sie 10 min auf den Kopf, damit der Deckel auch steril wird, drehe sie zurück und lass sie abkühlen. Wenn ein Rest überbleibt, kannst Du den gleich am nächsten Morgen zum Frühstück genießen.


Noch etwas zu Rosen: 
Jetzt ist die Hauptblühzeit für Rosen, viele Rosen haben im Spätsommer noch eine 2. Nachblüte, so dass gute Chancen bestehen, dass Du auch dann noch ein Gelee kochen kann. Auf alle Fälle solltest   Du darauf achten, die Rosenblüten nicht an der Straße zu sammeln, da diese sonst durch Autoabgase verunreinigt sind.

Sehr intensiv riechen z. B. Kartoffelrosen (das sind die stacheligen Heckenrosen mit den riesigen Hagebutten daran), leider werden sie aber, weil sie so robust sind, meistens an Parkplätzen oder Straßenrändern gepflanzt. Hat man einen Platz im Garten, wo diese Rose sich über die Jahre ausbreiten darf (Ausläufer, die man aber gut abstechen kann!), sollte man sich wirklich selbst eine pflanzen, man kann dann im Herbst auch die Hagebutten nutzen (die nicht so viel Arbeit machen wie kleinere Sorten). Außerdem ist sie eine Insekten und Vogelweide!

Natürlich kann man auch duftende Edelrosen verwenden, allerdings braucht man schon einige Blütenköpfe, bis man 1 l Rosenblütenblätter für das Gelee zusammen hat. Du kannst die Blüten auch erst kurz vor dem Abfallen ernten, dann hat man vorher noch etwas für's Auge. :-)))

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Kommentare:

  1. Hallo Barbara
    Dein Blog gefällt mir.
    Wirkt jung und frisch, und die Rezepte können meinen Geschmack treffen.
    Wenn du nix dagegen hast verlinke ich dich mal auf meinen Seiten.

    Ciao Werner

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  2. Hallo Werner,
    klar kannst du mich gerne verlinken, ich freue sehr mich über dein Kompliment wegen meines Blogs! :-))) Jetzt muss ich mal schauen, wo deine Seiten sind, hast mich neugierig gemacht... Schreib mir doch mal einen Link dazu!

    Liebe Grüße Barbara

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  3. Hallo Barbara,

    deine Ideen sind Klasse, ich habe noch nie Rosengelee selbst gemacht, wenn Ich in 2 Wochen wieder ins Gartencenter fahre such ich gleich nach 2 Duftrosen die in meinem Garten ein Plätzchen bekommen ;o)

    Lg & Danke für das Rz
    Kerstin

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  4. Selbst von 2 Rosenstöcken ist es manchmal schwierig, genügend Blüten zusammen zu bekommen. Bestimmt hast du das Rezept kurz überflogen und gesehen, dass die Farbe der Blüten eigentlich egal sind, das der Farbumschlag ins rötliche nur durch die Zugabe von Zitronensaft (-säure) geschieht. Also kannst du bei allen Bekannten Duftrosenblüten sammeln. Bei uns gibt es ein Biotop an der örtlichen Grundschulen mit vielen duftenden Bodendeckerrosen und auch Apfelrosen, ohne Autoabgase zu sammeln, da gehe ich mit meinem Literbecher hin und zupfe Blüten.

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  5. Liebe Barbara,

    ich dachte da eher an rankende Duftrosen, die hatte meine Oma schon die waren überundüber voll mit Blüten .Aber wenn die nicht reichen sollten, geh ich mal durch die Gemeinde ;) oder besser noch in den Rosengarten nach Zweibrücken ... aber in der Nacht mit Tarnkappe ;O)))*weglach

    Wird in jedemfall probiert, bis schon sehr gespannt.

    Lg Kerstin

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    1. oh Kerstin,
      du bist echt lustig, mit dir könnte ich bestimmt viel Spaß haben, bin auch oft mit Tarnkappe in Sachen "Lebensmittelbeschaffung" unterwegs. Eine Weile wird es ja dauern, bis deine Rosen viele Blüten hergeben, also wirst du wohl erst heimlich durch den Ort schleichen ... ;-)))

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  6. wow was für eine farbe, ich will dieses jahr auch mit meiner duftrose experimentieren, allerdings in verbindung mit vanille, himbeer und pfirsich

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    1. oh, das klingt aber auch sehr, sehr interessant. Ich selbst mag eben Rosengelee gerne ohne weitere Aromen, damit der feine Duft unverfälscht bleibt. Bin gespannt, was du über deine Versuche zu berichten hast. Gib unbedingt Bescheid, wenn es darüber bei dir was zu lesen gibt, falls ich gerade nicht darüber stolpere :-)

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  7. Ich hab dein Gelee bereits im Juni zum 1.x gemacht, die Anleitung ist so toll ausführlich, vielen Dank. Ich hab allerdings so wie die Küchenschabe halb Wasser und Weißwein verwendet, ansonsten wie bei dir beschrieben. Das Gelee riecht und schmeckt sensationell, die Farbe ist ein schönes Rot (von dunkelroten samtigen Rosen). Ich werde noch weiße Rosen (Sorte Schneewittchen) verarbeiten, bin gespannt auf die Farbe.
    lg, Friederike

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    1. Liebe Friederike, das freut mich aber! Weißwein habe ich auch schon mal probiert, war dann aber fasziniert, festzustellen, wie sehr nur die Rosen allein mit Wasser soviel Duft ins Gelee bringen. Auf deinen Bericht über den Versuch mit den weißen Blüten bin ich gespannt. Hoffentlich schaust du hier bei mir noch einmal vorbei.

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    2. Liebe Barafra, ich habe das Gelee mit weißen Rosen probiert, du kannst es hier: http://fliederbaum.blogspot.co.at/
      ansehen, lg, Friederike

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    3. oh, da schaue ich doch gerne bei dir vorbei :-)

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  8. Liebe Barbara,

    ich wollte immer schon einmal Rosenblütengelee kochen. Aber meistens wird geschrieben, dass man unten von den Rosenblättern das Weiße abzupfen soll, da es sonst bitter werden soll. Diese Arbeit hat mich bisher immer davon abgehalten. Aber du hast das ja anscheinend gar nicht gemacht und trotzdem schmeckt es wunderbar? Dann kann ich vielleicht doch noch mit dem Kochen anfangen.

    Grüße aus dem Rosengarten

    Martin

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    1. Nein, meiner Erfahrung nach steckt das Bittere im Blütenboden, also dem Teil der zurückbleibt, wenn man die Blätter rausgezupft hat. Also keine Sorge, es ist echt einfach, Rosengelee zuzubereiten, bei mir war noch keins bitter :-)

      Grüße aus dem Rosengelee
      Barbara ;-)

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  9. Dann werd ich's mal in Angriff nehmen.

    Grüße aus dem Dornengestrüpp

    Martin

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    1. ich hoffe, du konnstest dich inzwischen daraus befreien ;-)

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  10. Hallo Ihr Rosenblütengeleekocher.
    Ich habe es dieses Jahr auch probiert und hatte ein Rezept mit 250 ml Rotweein, der Rest Wasser. Gibt eine schöne Farbe, aber der Weingeschmack kam mir ein bisschen zu sehr durch. Ich experimentierte weiter und nahm 250 ml Kirschnektar und den Rest Wasser. damit alles besser geliert, habe ich 2 Zwetschgen von meinem Baum mitgekocht, die ich später wieder rausgefischt habe. Dieses Gele schmeckt sensationell. Beide Arten waren aus Kartoffelrosenblütenblättern.
    Ich hab die mitgekochten Zwetschgen dann genascht - das war vielleicht ein Geschmackserlebnis. Sie hatten einiges von dem Rosenaroma aufgenommen. Darum mein Plan. Morgen mache ich enie Zwetschgenmarmelade mit Rosenblütenblättern. Das wird sicher ganz klasse.
    Viel Spaß Euch beim eventuellen Nachmachen.
    Grüße aus der Rosenküche
    Roseanne

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    1. Das sind ja ganz tolle Tipps, vielen Dank Dir!

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  11. Also, dies Rezept ist definitiv vorgemerkt!!!
    Ich habe mir vom letzen Aufenthalt in Nordafrika Rosenwasser in einem Lebensmittelladen gekauft- hast Du eine Ahnung, was man damit anstellen kann?
    LG Silvia

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    1. Liebe Silvia,
      beim Kochen verwende ich nie Rosenwasser, nicht einmal zum Aromatisieren des Rosengelees, ich finde einfach, es kommt zu stark rüber, so "überparfümiert".
      Aber wenn Du selbst gerne Cremes herstellst, tut es Dir gute Dienste, denn um den eigenwilligen Duft mancher Zutaten etwas abzupuffern, wird oft Rosenwasser zugegeben.
      Vielleicht weiß ja noch der eine oder andere Leser einen Tipp ...

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    2. Übrigens, mir ist noch eingefallen:
      wenn Du selbst Marzipan herstellen möchtest, brauchst du auch Rosenwasser dazu. Ich habe mein Rezept zwar noch nicht verbloggt, aber hier eine kurze Anleitung:

      100 g ganze Mandeln
      100 g Puderzucker
      1 EL Bourbon-Vanillezucker
      ca. 20 ml Rosenwasser (nicht mehr!)

      Mandeln mit kochendem Wasser übergießen, kurz ziehen lassen, abseihen, häuten, trockentupfen, so fein wie möglich mahlen, rasch mit dem Puderzucker verkneten, dabei das Rosenwasser tropfenweise zugeben. In einer Frischhaltefolie verpackt kühl aufbewahren.

      Liebe Grüße von Barbara

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  12. Liebe Barbara,
    vielen Dank für Deine liebe und schnelle Antwort!!
    Weißt Du vielleicht auch, wie lange ich das Rosenwasser aufbewahren kann? Kann leider kein arabisch...und eine Flasche Fleur d'Oranger habe ich auch noch mitgebracht...jetzt habe ich je einen Liter hier stehen und es wäre zu schade, wenn es nur rumstehen würde..Hast Du eventuell Erfahrung damit? Wünsch Dir einen guten Rutsch und liebe Grüße!! Silvia

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    1. nein, leider nicht :-( aber ich könnte ja mal danach googlen ;-)

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  13. Hallo Barbara!
    Ich mache auch Rosengelee und habe festgestellt, wenn man die Blüten mit einmal aufgekochten Wasser überbrüht und sie ein bis zwei Tage ziehen läst, kommt noch mehr Aroma herraus. Tip: am besten nach Frucht riechende Rosen verwenden.

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    1. Liebe Anonym ;-) danke für den Tipp, das probiere ich das nächste Mal. Was meinst du mit "nach Frucht riechenden Rosen"?

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  14. Hallo Barbara!
    Ich habe letztes Jahr gaaanz viel mit Rezepten für Rosengelee herumexperimentiert, alle mit den Blütenblättern unserer sehr reich blühenden englischen Kletterrose. Ich habe sie vor drei Jahren neben unsere Terrasse gepflanzt, weil mir ihr frischer fruchtiger Duft so gut gefiel und ich war überascht, wie schnell sie sich entwickelt hat. Sie hat lachs-zartrosafarbene, große ueppig gefüllte Blüten mit einem sehr fruchtigen Zitrusaroma in ihrem Rosenduft. Das passt sehr gut, denn es gibt dem Gelee eine frische spritzige Note, weswegen ich auch gerne mal Rose-Wein oder Sekt hinzufüge. Ich glaube das war mit " nach Frucht riechenden Rosen" gemeint. So gesehen war meine Wahl damals ein Volltreffer, da ich zu der Zeit noch nicht daran dachte sie zu Gelee zu verarbeiten. Aber mit der heutigen Erfahrung würde ich eine solche Rose dafür auswählen. Ich glaube ich kaufe Rosen sowieso eher nach Duft, nicht nach Farbe und Aussehen. Es sei denn es passt alles zusammen.
    In diesem Jahr gibt es leider keine so reiche Ernte. Ich habe das Zurückschneiden versäumt. Jetzt hege und pflege ich die Vorhandenen besonders gut und schütze sie vor drohenden Schädlingen durch tägliches Kontrollieren und Absammeln, wobei ich mich auch schon oefters in den Dornen verfangen habe. Aber was tut man nicht alles für Köstliches, was man so nicht kaufen kann. Da fällt mir gerade ein. In einem Rezept wurde noch Ingwer als Zutat angegeben, allerdings als Pulver. Ich habe daraufhin eine kleinere Menge mit frischem Ingwer ausprobiert, mich ganz vorsichtig an die richtige Menge herangetastet, indem ich zwei dünne Scheiben kurz mit gekocht und dabei immer wieder herausgenommen habe bis für mich der richtige Geschmack erreicht war. Und ich muss sagen, der Hauch Ingwer ergänzt das Rosenaroma für mich perfekt, ohne das man ihn herausschmeckt, sozusagen als
    i-Tuepfelchen. Ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall; ich hätte nicht gedacht, dass Ingwer so gut passt.
    Beim durchstöbern deines sehr anschaulich und appetitanregend gestalteten Blogs ist mir aufgefallen, dass wir einen aehnlichen Geschmack haben, enthält er doch auch einige meiner Lieblingsrezepte. Daher werde ich jetzt oefter mal nachsehen, was es bei dir Neues gibt.
    Apropos Erdbeeren mit Schokoladeneis:
    Ich bestelle Bananen-Split grundsätzlich mit Nuss-Eis anstelle von Bananeneis und als Eierlikör-Variante, die es bei uns gibt; für mich das Nonplusultra für meine Geschmacksnerven.

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    1. Hallo Brigitte,
      ins Kommentarpostfach zu schauen und so einen langen, liebevoll geschriebenen Kommentar zu finden, hat mich total erfreut und fast ein bisschen umgehauen. Danke Dir für deine lieben Zeilen und auch dein Lob!
      Schön, dass Du intuitiv die richtigen Rosen gepflanzt hast, ist ein super Sache. Bestimmt nehmen sie Dir nicht übel, dass Du sie erst dieses Jahr wieder gut zurückschneidest. Ingwer in Maßen als kleine Geschmackszugabe im Rosengelee kann ich mir persönlich auch sehr gut vorstellen. Schön, dass Du auch ein bisschen experimentierfreudig bist!Bei uns hier in Bayern ist es ja trotz Winterabdeckung immer wieder überraschend, wie viel tatsächlich im nächsten Jahr bei den Rosen wieder austreibt, abhängig von der Länge und Härte des Winters.
      Nüsse darf ich leider nicht, da bin ich allergisch, es gehen nur Mandeln, Erdnüsse und Pistazien, aber das ist ja schon mal was, oder? ;-) Eierlikör mag ich auch sehr.
      Ich freue mich, wenn Du ab und zu wieder mal vorbei schaust, auch wenn ich nicht so oft blogge, meist höchstens 1 x pro Woche.
      Ganz liebe Grüße für Dich <3
      Barbara

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  15. Hallo,
    jetzt blühen die Rosen im Garten wunderschön und ich werde mich am Rosengelee versuchen. Danke für die ausführliche Anleitung, kann man hoffentlich nichts falsch machen. War im Frühjahr bei Margit Baumhauer beim Kochkurs und hab mir das Rezeptheft mitgenommen.

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    1. Hallo Birgit, das ist ja schön, dass du hier aus der Gegend bist. Ich glaube, im Rezeptheft war ein Fehler, ich schau morgen mal noch mal nach, was es war ... Gelierzucker fehlte oder so was ...
      Nur Mut, einfach ausprobieren! Das klappt schon.
      Liebe Grüße Barbara

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  16. Hallo Barbara,
    habe am Wochenende mein erstes Rosengelee gemacht und es schmeckt einfach sensationell. Habe eine Edelrose "Erotika" im Garten die einen umwerfenden Duft hat.
    Nur 1-2 große Blüte zu den anderen und es entsteht ein tolles Aroma. Super einfaches Rezept und alles bis ins Detail beschrieben - so kann nichts schiefgehen.
    Vielen Dank, werde noch mehr kochen.

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    1. Danke für die Rückmeldung, ich freue mich sehr, dass es so gut gelungen ist :-)

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  17. Hallo Barbara,

    vielen herzlichen Dank für das tolle Rezept und die ausführliche Beschreibung. Ich habe mehrere alte, duftende Rosen in meinem Garten und heuer zum ersten Mal (etwas frei) nach Deiner Beschreibung Gelee gekocht. Verwendet habe ich Blütenblätter einer Rosa gallica officinalis (Apothekerrose), einer Rosa de Resht und Blütenblätter einer stark duftenden, gefüllten unbekannten rosaroten Rose. Gezupft habe ich die Blüten am frühen Vormittag.

    Da mir Gelee mit dem 1:1-Gelierzucker viel zu süß ist, habe ich 500 g 1:2-Gelierzucker und 1 knapp gestrichenen Teelöffel Agar Agar auf 1 Liter Flüssigkeit verwendet. So ist das Ergebnis für uns perfekt.

    Liebe Grüße aus einem benachbarten Landkreis - Petra

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  18. Hallo Barafra,

    ich habe heute mein erstes Rosenblütengelee ausprobiert. Schmeckt wunderbar!!! Doch leider ist bei mir das Gelee gelblich geblieben. Kann das daran liegen, dass ich vergessen haben die Blüten einmal aufukochen?

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    1. liebe Andrea,
      ich kann dir das nicht wirklich sagen, da ich es noch nicht vergessen habe, die Blüten aufzukochen. Manchmal liegt die Farbe einfach an den Blüten selbst. Wenn du den Zitronensaft hinzugegeben hast, weiß ich keinen anderen Grund. Friederike von Fliederbaum ist es ähnlich gegangen, sie hat etwas weiter oben kommentiert, hat das Gelee von weißen Blüten gemacht. Schau einfach mal hier:
      http://fliederbaum.blogspot.co.at/2012/09/fur-barafra-rosenblutengelee-aus-weien.html

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  19. Juhuuu, mein erstes Rosengelee ist fertig und einfach köstlich Dank dieses tollen Rezeptes. Beim 2. Ansatz habe ich dann zu der angegebenen Menge 8 klein gehackte Blättchen Pfefferminze kurz vor Ende mit gekocht. Das gibt dem ganzen noch mal einen interessanten Geschmack und sieht in dem Gelee auch toll aus.

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  20. Liebe Barafra, ich habe jetzt auch ganz begeistert von deinem rezept Rosenblütengelee gekocht. Wozu kann ich das verwenden, ausßer auf Brötchen oder Toast? Gibt es da ein paar tolle Ideen? Habe auch bald Geburtstag und würde mir gerne eine Rosentorte backen, nur wie?
    Liebe Grüße Sylvia

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    1. Hallo Sylvia,
      Du kannst z. B. damit dein Salatdressing parfümieren.

      Was verstehst du unter Rosentorte? Klar könntest du mit dem Gelee Sahne oder Quark aromatisieren, ohne zusätzlich Zucker zuzugeben. Oder Biskuit dünn damit bestreichen und dann eine Sahne-/Quark-Füllung mit kleingeschnittenen Blüten von Duftrosen und Geliermittel darauf geben, oben auf kurz vor dem Servieren noch ein paar Blütenblätter streuen. Aber sei vorsichtig, zu viel davon schmeckt einigen Leuten nicht so gut, sie empfinden es so, als würden sie Parfum essen.
      Liebe Grüße von Barbara

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  21. Hallo, alle Ihr da draußen,

    vorab, bin ein >antiker Teenager< und mit dem PC nicht all zu gut vertraut. Darum, eventuelle Fehler, seht mir bitte nach. DANKE ;-)
    Ich habe auch noch nie in einem Blog geantwortet. Was ich hier lese annimiert mich doch sehr!
    Mein Name ist Rosi und ich wohne in Hessen, Kreis Limburg-Weilburg a.d.Lahn.
    Ich bin ein groooooßer Gelee- und Marmeladenfan. Überhaupt alles (essbares) Neue muss ich ausprobieren.
    Habe schon soooviel von Rosengelee gehört, dass ich es dieses Jahr unbedingt ausprobieren wollte. Nein, ausprobieren MUSS!
    Beim googlen bin ich nun auf Deinen Blog gestoßen und war vom ersten Wort an begeistert! ;-)
    Euch allen ein herzliches DANKE, für die ausführlichen Beschreibungen, Rat und Tipps.
    Euer aller lockere Art zu plaudern, nicht zu vergessen die vielfachen Rezepte mit geauester Anleitung und Bildchen. Einfach KLASSE!!!
    Allein die Arbeit das alles nieder zu schreiben. TOLL!!!
    Angesteckt von Euren Experimenten, ging ich auf Rosenblätterjagd. Da meine "Tarnkappe" zurzeit in der Reinigung ist, blieb mir nichts anderes übrig, als bei meinen näheren und weitern Nachbarn mein Anliegen vor zu bringen.
    Hurraaaaaaaaaaaaaaaaaa!, keine, keiner hat nein gesagt.
    An dieser Stelle Ihnen/Euch allen vielen lieben DANK!
    Also schnappte ich mir mein Korb und zog los. Ganz aufgeregt war ich! An jeder Rose, die mir zulächelte, habe ich geschnuppert. Meine Nase bewegte sich unruhig hin und her, fast so, wie bei >bezaubernde Jenny<. Dann hatte ich mein erstes Exemplar gefunden. Mmh ... welch ein Duft! Ich streckte meine Hand aus und berührte vorsichtig die Rose, so dass die Blätter in meinen Korb fallen konnten. Erfreut über soviel Glück, stiefelte ich weiter, von einem zum anderen Garten. Als mein Köbchen mit einer bunten Mischung und betörenden Düften von all den Rosenblättern voll war, schätze mal, es waren so 4 Liter, ging ich stolz nach Hause. Und gleich an die Vorbereitungen.
    Habe alles in eine 6-Liter-Schüßel gefüllt und mit 2 Litern kaltem Wasser übergossen. Noch ein altes Sieb zum Beschweren darauf gelegt und wendete mich anderen Arbeiten zu. Dabei bemerkte ich, dass mich eine innere Unruhe überfiel. "Ist alles richtig? Ob es mir gelingt?"
    Diese Nacht war nicht zum Schlafen gemacht. Lächelt, über meine eigene Ungeduld, bin ich mitten in der Nacht aufgestanden und habe die Flüßigkeit, zusammen mit den eingeweichten Blüten laaaaaangsam zum Sieden gebracht. Deckel aufgelegt und ab, wieder zurück in´s Bett. Der Zeiger der Uhr wollte und wollte nicht weiter nach rechts gehen. Du meine Güte, kann so eine Nacht lang sein!;-)
    Um 6:00 Uhr bin ich raus aus den Federn. Halb erschlagen, aber über und über gespannt. Jetzt habe ich den Blättersud über einem Sieb in den Geleetopf gegossen und die Zitrone dazu getan. Immer eine halbe habe ich zu dem Sud gegeben. Nach 2 1/2 meinte ich, es sei ausreichend, fügte 3 Päckchen 2:1 Gelierzucker dazu und kochte mein erstes Rosengelee. Die Farbe war, habe ich schon beim Einweichen gesehen, eine herrliches, duftendes Rot! Zitrone und Gelierzucker machten es noch etwas heller.
    Jetzt sind die Gläser zu. Muss jetzt noch auf´s erkalten warten. Dann kann ich
    e n d l i c h probieren. Nicht, dass ich nicht schon probiert hätte. Nein! Natürlich habe ich die ganze Zeit über probiert. Wollte ja die einzelnen Schritte kosten um zu sehen, was sich so verändert.
    Nun sitze ich entspannt auf einem Stuhl in meiner Küche, habe die Augen geschlossen, atme diesen wahnsinns betörenden Duft ein und verliere mich doch fast in Tagträume.
    Nun ist es am nächsten Morgen. Das Gelee sieht mit seiner Orangeroter Farbe wunderschön aus. Ich habe mir schon ein Roggenbrötchen geholt. Das bestreiche ich jetzt mit Butter, Quark, 10%, damit´s schön cremig schmeckt und 2 Teelöffeln ROSENGELEE. Das Glas halte ich unter meine Nase, schließe meine Augen und öffne es. Klack, macht es. Und ein noch betörender Duft, wie gestern, kitzelt meine Nase.
    Im nächsten, neuen Abschnitt geht´s weiter. Hier sind die 4.096 Zeichen voll.

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