Montag, 17. März 2014

Crème Brûlée à la Barafra

Eins meiner Lieblingsdesserts ist Crème Brûlée. Meine Freundin sagt immer: "Ja, mach doch diesen Pudding mit der karamellisierten Kruste wieder, der ist sooo lecker!", wenn ich frage, welches Dessert sie sich wünscht. Neben Tiramisu ist es das Dessert, das sich meine Gäste am häufigsten wünschen. Ok, ein Pudding (eigentlich fachlich korrekt ein "Flammeri") unterscheidet sich schon von einer Crème Brûlée: Pudding wird mit Stärkemehl zubereitet.

Crème Brûlée wird meistens im Wasserbad im Backofen gegart. Man kann sie auch "trocken" im Ofen stocken lassen, aber dann darf die Temperatur nicht weniger als 80 °C und auf keinen Fall mehr als 100 °C betragen. Das musst Du auf alle Fälle mit einem Ofenthermometer kontrollieren, da alle Öfen etwas unterschiedlich sind. Einerseits soll die Crème fest werden, aber natürlich nicht anbrennen. Die Wasserbadmethode ist daher wesentlich sicherer.

Die Crème gibt es bei uns öfter, in verschiedenen Variationen, da Sohnemann sich aus sport-diäthetischen Gründen regelmäßig Cookies mit hohem Eiweißanteil bäckt, er wendet ausschließlich die Eiweiße, die Eidotter bleiben dabei immer übrig. So gesehen ist die Crème unter Umständen auch zur "Resteverwertung" geeignet *Zwinker*. Höchste Zeit, das klassische Grundrezept endlich mal in meine Sammlung hier im Blog aufzunehmen!

Samstag, 1. März 2014

Lemon Curd - DIE Zitronencreme!

Passiert es Dir auch regelmäßig, dass Du Zitronensaft übrig hast, weil Du nur die Schale brauchst, den Saft aber nicht? Mir bleibt regelmäßig über ein paar Wochen mindestens ein halber Liter Saft über. Da ich nichts wegwerfen mag, presse ich die abgeriebenen Zitronen immer aus und friere den Saft ein, wenn ich im Moment keine Verwendung für ihn habe. Noch dazu weil ich im Winter eigene Früchte von meinem Zitronenbäumchen ernten und verwenden kann, die nicht nur ungespritzt, sondern auch ungewachst sind. Mehr BIO geht gar nicht mehr!

Zum Einfrieren nehme ich vorsorglich gleich ein etwas größeres Gefriergefäß, weil ich zum bereits eingefrorenen Saft immer wieder neuen Saft hinzufüge und das Ganze dann erneut einfriere. Ich sammle also anfallenden Saft, bis ich z. B. wieder "Lemon Curd" damit zubereite. Diese süß-säuerliche Zitronencreme mit puddingartiger Konsistenz kannst Du als leckeren Brotaufstrich ähnlich einer Marmelade verwenden oder aber zum Backen. Klassischerweise für "Lemon Meringue Pie" (Zitronentarte mit Baiserhaube), aber auch für Muffins. Die Creme wird in England traditionell beim Nachmittagstee zu Scones gereicht.


Lemon Curd Rezepte gibt es im Internet wie Sand am Meer, ich habe es somit hier auch nicht neu erfunden ;-) aber ich wollte dir die Creme gerne als eine Art "Resteverwertung" von übriggebliebenem Zitronensaft näher bringen.

Freitag, 14. Februar 2014

Buchweizen-Vollkornbrot mit gepufftem Amaranth

Brot selber zu backen ist wirklich etwas Wunderbares. Höchste Zeit für mich, wieder einmal etwas Neues zu probieren und es Dir hier zu präsentieren. Schon länger wollte ich ein glutenfreies Brot backen, aus Buchweizen-Vollkornmehl, das habe ich bisher noch nicht versucht.
Buchweizen kenne ich bisher nur als Fleischersatz in vegetarischen Bratlingen, aber jetzt wollte ich davon gerne einmal ein Brot versuchen. Ich war sehr gespannt darauf, wie der leicht nussige Geschmack des Buchweizens in einem Brot herüberkommen würde, das ich zusätzlich noch mit gepufftem Amaranth aufpeppen wollte.


Donnerstag, 30. Januar 2014

Kartoffelpüree-Brokkoli-Auflauf

Magst Du auch nicht immer Fleisch essen? Bei uns ist das gerade sogar ziemlich oft der Fall. Dann haben wir ganz einfach Lust "nur" auf Gemüse und mögen dann sehr gerne Kartoffeln in Kombination mit anderem saisonalen Gemüse. Heute zeige ich Dir einen leckeren Kartoffelpüree-Brokkoli-Auflauf, der sehr gut als vegetarisches Hauptgericht, aber natürlich auch als Beilage zu Fleisch mundet. Das beste daran ist, dass Du ihn auch gut vorbereiten kannst und erst dann ins Rohr schiebst, kurz bevor die Gäste kommen.


Montag, 20. Januar 2014

Birnen-Schokoladen-Tarte mit Kardamom

Und, hast Du auch Lust auf einen Kuchen mit Birne und einem Schokoladenteig, der im Geschmack an "Mousse au Chocolat" erinnert? Dann könnte Dich dieses Rezept so sehr begeistern wie mich.

Ich war auf der Suche nach einem süßen Backwerk für eine Familienfeier am nächsten Wochenende und bin dabei über ein Rezept von Martina Harrecker auf "Wir in Bayern" (BR) gestolpert. Dieses habe ich etwas abgewandelt: Ich habe die Mengen so angepasst, dass es für eine Springform mit 28 cm Durchmesser passt. Außerdem sollte kein Eiweiß bei der Herstellung der Mousse übrig bleiben. Die Mousse habe ich noch mit etwas Kardamom verfeinert, der meiner Meinung nach wirklich sehr gut zu Birnen passt. Statt ihres Mürbteigrezeptes habe ich mein eigenes, bewährtes verwendet, das weniger Fett und Zucker enthält und wirklich gelingsicher ist.

Der Schokoladenteig hat nach dem Backen auf der Oberfläche eine hauchdünne feste Schicht, innen schmeckt er wunderbar cremig, in Verbindung mit den Birnen - herrlich!