Sonntag, 7. Dezember 2014

Beschwipste Williams-Christ-Plätzchen

Ob es nun Plätzchen oder gar eher Pralinen sind, kannst Du selbst entscheiden. Auf alle Fälle schmeckst Du beim Naschen meiner Williams-Christ-Plätzchen einerseits die Mürbheit des Butterplätzchen, das die Basis des Naschwerks bildet, und bist andererseits entzückt vom wunderbaren Schmelz des schokoladigen Buttertrüffel-Rings. Ja, ein kleines bisschen mächtig sind sie schon, aber die Süße kommt durch die Zartbitterschokolade als Gegenpol gar nicht so zum Tragen. Und Du musst ja nicht so viele auf einmal davon naschen. ... Wobei, die Dinger haben einen ziemlich hohen Suchtfaktor. Sag bitte hinterher nicht, dass ich Dich nicht gewarnt hätte!


Samstag, 6. Dezember 2014

Zitronenkrapfen mit Mandeln

Bestimmt bist Du schon mitten in Deiner Weihnachtsbäckerei oder gar schon damit fertig? Ich habe natürlich auch bereits einige Sorten gebacken, die Rezepte dazu findest Du >>> hier im Blog. Neu sind heute diese Zitronenkrapfen aus Dinkelvollkornmehl mit ganzen, blanchierten Mandeln. Sie schmecken trotz der weihnachtlichen Süße angenehm säuerlich-frisch und sind vor allem ganz schnell gemacht.



Dienstag, 19. August 2014

Brätstrudel oder: auch schlechtes Wetter hat seine schönen Seiten

August, Hochsommermonat, aber wie sieht es bei uns aus? Eher so, wie man es im April erwarten würde. Eigentlich sollten beide Monate ja wirklich nur den Anfangsbuchstaben gemeinsam haben, aber in diesem Jahr haben sie sogar dasselbe Wetter. Was liegt näher angesichts von maximal 15 Grad Celsius und höchst wechselhaftem, oft regnerischem Wetter als eine schöne heiße Suppe auf den Tisch zu bringen?

Eier sind auch noch genug da, Brät ist schnell eingekauft. Die Idee: Brätstrudel als Suppeneinlage, die haben wir schon lange nicht mehr gegessen, die sollen es werden. Hausmannskost, einfach, aber köstlich. Auch ideal zur Vorratshaltung oder auch als Resteverwertung, wenn einmal Pfannkuchen übrig sind. Wie lecker die Suppe schmeckt, lässt dieses Foto erahnen:


Sonntag, 3. August 2014

Zwetschgenstrudel-Röllchen mit Filoteig

Wir hatten wieder einmal Gäste, und ich habe ein neues Dessert ausprobiert. Ganz wichtig ist es mir dabei immer, wenn möglich ein saisonales Dessert zu haben, das einerseits köstlich schmeckt und andererseits wenig Arbeit macht. Bei gibt es gerade wunderbare Frühzwetschgen im Garten, die boten sich an für mein Dessert.
Wenn Du ein Fan von Strudel bist, dann liegst Du mit diesem Rezept mit (gekauftem) Filoteig total richtig. Selbstverständlich kannst Du auch meinen selbstgemachten Strudelteig dafür verwenden, aber mit den hauchdünnen Filoteig-Blättern bekommen die Röllchen eine wunderbar knusprige blättrige Oberseite, da gibt es keinen Grund, diese nicht zu verwenden. Selbst bekommt man Strudelteil nie so dünn hin. Probier's einfach mal aus.
Im Supermarkt läuft der Teig unter Strudelteig/Filoteig, Du findest ihn in der Kühltheke bei fertigem Pizza- oder Blätterteig. Meiner war von der Firma Henglein, eine Packung enthält 7 Blätter, und ist absolut zu empfehlen. (Dies ist kein "Sponsored Post", ich habe den Teig selbst gekauft)

Meine Röllchen habe ich hier mit selbstgemachtem Zwetschgen-Holunderblüten-Parfait angerichtet, Du kannst aber jederzeit z. B. auch Vanilleeis nehmen.


Dienstag, 22. April 2014

Knusprige Kraut-Kracher

Wie oft werden Kartoffelchips, Erdnussflips oder Salzstangen beim gemütlichen Beisammensein als Knabberei auf den Tisch gestellt. Sicherlich spart es Zeit, bei Vorbereitungen auf Besuch schnell ein paar Tüten davon in den Einkaufswagen zu werfen. Aber warum nicht einmal etwas Besonderes anbieten, das es so nicht zu kaufen gibt?

Schon bei meiner Oma, die im Bayrischen Wald nahe der Grenze zur Tschechischen Republik lebte, gab es diese ganz flachen, knusprigen Sauerkrautfladen, die meine Oma immer "Krautkracher" nannte. Wenn wir Kinder bei ihr auf dem Bauernhof in den Ferien waren, verwöhnte sie uns regelmäßig mit dieser pikanten Knabberei. Leider lebt sie nicht mehr und in ihrem handgeschriebenen alten Kochbuch habe ich das Rezept leider nicht finden können. Ich wusste nur noch, dass auf alle Fälle Schweineschmalz verwendet wurde. Das habe ich durch Butterschmalz ersetzt.

Da ich also leider kein exakt überliefertes Rezept hatte, habe ich mich bei den Zutaten allmählich herangetastet. Und nach 2 bis 3 Versuchen habe ich die Krautkracher richtig gut hinbekommen, so dass sie genau so schmeckten, wie ich sie von Oma in Erinnerung hatte.

Geschmacklich tritt das Sauerkraut nicht zu stark hervor, aber wer Sauerkraut nicht so gerne mag, für den wird diese Knabberei natürlich nicht zur Gaumenfreude.

Du kannst das Sauerkraut so wie ich extra dafür frisch kochen, oder aber auch ganz ideal Reste von gekochtem Sauerkraut verwerten. Eventuell enthaltene Lorbeerblätter oder Wacholderbeeren musst Du dann aber herausfischen, die würden beim Ausrollen des Teiges und auch geschmacklch beim Knabbern nur stören.

Ich glaube, Du kannst Dir bei diesem Foto schon vorstellen, welch knuspriges Erlebnis die Fladen sind: