Mittwoch, 26. Juni 2013

Der Google Reader wird zum 1. Juli eingestellt ...

... und vermutlich irgendwann danach "Google Friend Connect" ebenfalls, obwohl es nicht direkt etwas mit dem Google Reader zu tun hat und angeblich bis auf Weiteres noch erhalten bleiben soll. Schon länger geistert diese Tatsache durch die Medien, aber Ende dieser Woche ist nun die Deadline.

Weiterlesen musst Du eigentlich nur, wenn Du Deine Lieblingsseiten im Internet ausschließlich per Google Reader verfolgst, dann besteht nämlich in Kürze wirklich Handlungsbedarf.

Ich habe nun überlegt, was ich tun könnte, damit ich selbst meine Lieblingsblogs weiterhin komfortabel lesen kann, und auch meine Leser eine bequeme Möglichkeit haben, mein Blog weiterhin zu verfolgen.

Mein Blog ist schon seit einer Weile bei >>> Bloglovin registriert. Die Benutzeroberfläche gibt es leider nur auf Englisch, was ein Problem für einige Leser sein könnte. Wenn Du ebenfalls dort registriert bist, hast Du mein Blog vielleicht bereits gefunden, aber Du kannst auch nach mir suchen, indem Du meinen Namen im Suchfeld eingibst.


Man kann aber inzwischen bei Bloglovin seine Feeds sehr bequem aus dem Google Reader importieren >>> http://www.bloglovin.com/import/reader. Öffne den Link, klicke dort auf "Google Reader" und dann auf "Import from Google Reader", akzeptiere, dass Bloglovin die Daten in Google Reader verwalten möchte, dann werden deine favorisierten Blogs importiert. Das dauert nur ein paar Sekunden.

Darüber hinaus gibt es noch einige andere Alternativen. Eine weitere meiner Meinung nach gute Alternative ist auch >>> feedly.com



Feedly kann im Prinzip dasselbe wie der Google Reader, nämlich die Feeds Deiner abonnierten Blogs anzeigen. Bereits nach kurzer Eingewöhnungsphase entdeckst Du vielleicht genau wie ich selbst, dass Feedly Dir sogar übersichtlicher und besser vorkommt als der Google Reader. Das beste aber daran ist, dass man bei feedly.com sehr einfach die Blogs übernehmen kann, die man bisher bei Google Friend Connect verfolgt, und dass diese dort auch nach der Abschaltung des Google Readers gespeichert bleiben, mit dem "One-Click Google Reader Import" (s. Foto)
Noch gibt es Feedly aber leider bisher auch nur auf Englisch, das ist vielleicht für einige Leser ein Problem. Hier könnt ihr aber für die Einführung einer Übersetzung >>> voten.

Eine andere Möglichkeit ist auch,  den Reader von >>> Feedreader.com zu installieren. Da kannst Du beim Setup dann die Sprache auswählen, also auch auf Deutsch einrichten. Möchtest Du kein Programm auf deinem Rechner installieren, kannst Du diesen Reader auch nur im Netz benutzen >>> Feedreader Online, allerdings ist dort die Oberfläche wieder auf Englisch.

Übrigens, Deine persönlichen Google Daten, insbesondere natürlich auch die von Google Reader kannst Du jederzeit mit >>> Google Takeout sichern.



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Sonntag, 23. Juni 2013

Erdnuss-Cookies oder: Ich brauche wieder mal ein Mitbringsel

Demnächst begleite ich als "Reporterin" eine Radtour nach Ungarn. 25 fleißige Rennradler verausgaben sich 5 Tage lang und strampeln jeden Tag eine Unmenge von Kilometern auf ihren Rennrädern herunter. Natürlich haben diese Sportler ihre geeignete Sportlernahrung dabei, neben ihren Getränken auch kohlehydratreiche Riegel, Bananen und Äpfel etc.. Aber wie es sich schon die letzten Jahre immer wieder gezeigt hat, finden bei den kurzen Pausen zwischendrin doch auch "ungesunde" ;-) kalorienreiche Süßigkeiten reißenden Absatz.

Deshalb habe ich neben meinen erprobten >>> Cantuccini dieses Mal auch noch eine große Menge Erdnuss-Cookies vorbereitet. Bin mal gespannt, ob davon was überbleibt. Ich musste mich schon beherrschen, beim Backen nicht zu viel vom Teig zu naschen. Ich habe bewusst größere Cookies gemacht, damit die Radler kräftig zubeißen können. Normalerweise bin ich eher ein Freund von kleineren, feineren Keksen. Du kannst die Größe ja nach deinem Geschmack bestimmen. Die Backzeit ändert sich nicht, wenn Du sie in der untengenannten Dicke lässt.



Zutaten für ca. 26 große Cookies mit Ø 7 cm


125 g geschälte, ungesalzene Erdnüsse

200 g Mehl
1 TL Kakao
1/2 TL Backpulver
75 g brauner Zucker
75 g weißer Zucker
etwas gemahlene Vanille
1 Prise Salz
1 Ei
125 g weiche Butter

150 g gehackte dunkle Schokolade, Kakaogehalt nach Geschmack

Schäle die Erdnüsse und verwende sie so, wie sie sind oder hacke sie kleiner, wenn dir das lieber ist. Ich finde es schön, mit den halben Kernen im Keks.


Vermenge Mehl, Kakao, Backpulver, braunen und weißen Zucker, gemahlene Vanille und Salz in der Knetschüssel und knete dann das Ei und die weiche Butter unter.


Gib zum Schluss die Erdnüsse und die gehackte Schokolade (ich hatte dieses Mal gekaufte Schokotröpfchen) dazu.


Setze jetzt mit einem Portionierer oder mit Hilfe von Esslöffeln Häufchen auf das mit Backpapier ausgelegte Blech. Lass etwas Abstand dazwischen, denn die Plätzchen laufen etwas breit!


Drücke jedes Häufchen mit leicht befeuchtetem Finger gleichmäßig flach, meine waren einen guten halben Zentimeter hoch.


Backe die Cookies bei 175 °C im vorgeheizten Ofen ca. 18 min. Backe sie nicht zu dunkel, sie sollen eigentlich nicht deutlich Farbe bekommen und fühlen sich nach dem Backen noch ganz minimal weich an. Erst beim Abkühlen härten sie dann aus. Lass die Kekse gut auskühlen und verpacke sie dann in eine Plätzchendose aus Metall.


Ich habe für die Verköstigung der Radler natürlich eine größere Menge benötigt und deshalb die 4 fache Teigmenge angesetzt:


Und, kann man da widerstehen? Ich nicht.




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Donnerstag, 20. Juni 2013

Variation von Insalata Caprese oder Insalata Caprese à la Barafra

Mir ist heiß ich habe nicht viel Lust viel zu schreiben. Deshalb heute nur mal ein Foto und einen Link zum ursprünglichen Rezept >>> "Zucchini Caprese" hier in meinem Blog, so wie dort würze ich normalerweise. Ja, ich weiß, im Original verwendet man eigentlich immer Büffelmozzarella, keinen Essig und auch keinen Knoblauch, aber es ist einfach meine Art, den Salat zuzubereiten. :-)

Gestern Abend gab es bei uns wieder mal meine Variation von Insalata Caprese, diesmal mit Kuh-Mozzarella, einem guten Tomaten-Kräutersalz, mit Balsamico bianco und mit Brunnenkresse statt Basilikum, weil ich keines mehr hatte. Das hätte ich sonst nie so probiert, es hat wunderbar geschmeckt und das nächste Mal darf sogar noch mehr von der Brunnenkresse darauf! Einfach mal probieren, schmeckt interessant!




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Samstag, 15. Juni 2013

Moussaka-Tarte oder: Griechenland trifft Hefeteig

Kürzlich erinnerte mich der Post von Friederikes Fliederbaum daran, dass ich schon lange keine Moussaka mehr gemacht habe. Dabei liebe ich die wirklich sehr. Ich variiere dabei meistens immer etwas, mal eher nach türkischem, mal eher nach griechischem Rezept, mal mit Zucchini statt mit Auberginen. Im Laufe der Zeit ist dabei meine eigene Rezeptur entstanden, die ich hier als besondere Variation präsentieren möchte:

Da wir ohnehin immer noch Baguette zur Moussaka essen, bin ich auf die Idee gekommen, sie gleich "auf dem Brot" zu backen, d. h. die Zutaten - statt wie sonst bei Moussaka üblich übereinander zu schichten - auf Hefeteig zu verteilen, und zwar in einer Tarte-Form. Meistens wird sonst für Tartes Mürbteig, ganz selten auch mal Blätterteig verwendet.

Nicht erschrecken, wie schon Moussaka selbst, macht natürlich diese Tarte auch ziemlich Arbeit, da einiges vorab gebrutzelt werden muss. Aber Du kannst die Auberginen, die Kartoffeln, das Hackfleischragout und den Hefeteig rechtzeitig vorbereiten, erst kurz vor dem Backen noch die Béchamel-Sauce kochen, dann in Ruhe alles einschichten und im Ofen backen.

Donnerstag, 6. Juni 2013

Spargel-Risotto mit grünem Spargel

Ein Gericht mit Spargel, das bei uns regelmäßig auf den Tisch kommt, ist Spargel-Risotto. Wegen der schöneren Farbgebung nehme ich dafür eigentlich immer den grünen, der praktischerweise auch nicht geschält werden muss. Natürlich kann man auch weißen Spargel dazu nehmen, dann würde ich aber viele Kräuter und für's Auge am Ende noch ein paar rote Paprikawürfel dazugeben.
Statt des üblichen Parmesans habe ich dieses Mal mittelalten Pecorino verwendet, den mag ich auch sehr gerne.