Dienstag, 16. Juli 2013

Eine wunderbare Auszeit am Plattensee in Ungarn ...

... war schuld daran, dass ich mich in der letzten Zeit hier rar gemacht habe. Und ich muss gestehen, es hat mir richtig gut getan, längere Zeit wieder mal fast ausschließlich im echten Leben zu verbringen. Wenn Du jetzt auf ein Rezept wartest, brauchst Du nicht unbedingt weiterzulesen, denn heute habe ich für Dich nur einen kleinen Reisebericht. Eigentlich auch nicht schlecht, zeigt es doch, dass "Barafra" mehr als nur eine (Koch-)Seite hat :-)

Gut, das mit der Abstinenz vom Internet stimmt nur für die 2. Hälfte des Urlaubs, denn in den ersten 5 Tagen habe ich eine Radtour vom Neusiedler See bis Budapest als “Foto-Reporterin“ im Auto begleitet und darüber vor allem mit Bildern in einem separaten Blog berichtet. Diese Tour hat "Herr Barafra" (von seinen Radsportfreunden auch "El Capitano" genannt) mit Unterstützung unserer ungarischen Freunde, Ildi und Gabor, organisiert.


Ein wunderschönes Erlebnis auf dem Weg zum Neusiedler See war ein Treffen mit meiner Freundin Edith. Ich kannte sie bis vor gut 2 Jahren nur per Internet, im Mai 2011 durfte ich sie am Rande einer Veranstaltung in Zell am See endlich persönlich kennen lernen. Virtuelles Leben wurde Realität, und übrigens nicht zum ersten Mal für mich. Sie ist eine treue Leserin dieses Blogs und kommentiert meistens als "Edith aus Wien".

Barafra und "Edith aus Wien"

Nach der Radtour begann dann unser Urlaub am Plattensee (Balaton), den die Ungarn auch als “das ungarische Meer“ bezeichnen. Immerhin hat er 200 km Uferlinie und ca. 600 km² Wasserfläche, die sich immer wieder farblich anders schattiert in den unterschiedlichsten blaugrünen Farbtönen zeigt.

Blick von Tihany in Richtung südliches Plattenseeufer

Blick von  Tihany in Richtung östliches Plattenseebecken

Inschrift an der Promenadenmauer bei der Benediktiner-Abtei Tihany

Irgendwie finde ich es seltsam, wenn man innerhalb Europas wieder einmal eine andere Währung als den Euro braucht. Obwohl wir natürlich um die Ausnahmen wissen, war es für uns trotzdem komisch, im Unterbewusstsein fühlt es sich für uns einfach so an, als wären alle europäischen Länder auch bezüglich der Währung eine Einheit. 1 Euro entspricht ca. 300 HUF (Forint).

Kraftfahrzeuge brauchen auf Autobahnen selbst für nur 1 Tag eine 10-Tages-Vignette, diese kostet ca. 10 Euro, die frühere 4-Tages-Vignette wurde abgeschafft. Wenigstens gibt es hier keinen dieser doofen Aufkleber mehr, die man dann später mühselig von der Scheibe kratzen darf. Man muss den Kassenbeleg, in dem das Autokennzeichen eingetragen wird, im Auto mitführen.

In erster Linie wollten wir im Urlaub zwar ausspannen, aber dennoch nicht nur faul in der Sonne am See liegen. Nach einem gemütlichen Frühstück in unserem Hotel , das einen grandiosen Ausblick auf den Plattensee bietet, haben wir uns immer erst gegen 10 Uhr auf den Weg gemacht. An 2 Tagen waren wir baden, für den Rest der Zeit haben wir die Gegend am nördlichen Plattensee-Ufer erkundet.

am Sojkod Strand

Wir genossen es sehr, mit dem Auto durch die wunderschöne Landschaft zu fahren, in der sich Feld-und Wiesenlandschaften mit sanften Hügeln, Weinstöcken und Wäldern abwechseln. Auffällige Erhebungen sind ehemalige Vulkankegel, der mächtigste davon ist der 437 m hohe Badacsony, von der Form her ein Tafelberg, den man besonders schön von der Burgruine Szigliget aus betrachten kann.

Burgruine Szigliget

Blick von der Burgruine Szigliget, links im Hintergrund der Tafelberg Badacsony

Die Region um den Plattensee gehört schon lange zu einem besonderen Naturschutzgebiet, dessen einzelne Areale wie ein Flickenteppich verstreut liegen. Die Halbinsel Tihany selbst ist bereits seit 1952 naturgeschützt. Darin liegt für die Touristen am Plattensee doch ein ziemlicher Nachteil:
Jeden Abend mit Einbruch der Dämmerung, also gegen 21 Uhr, fielen blutdürstige Mücken in Scharen ein, es war dann unmöglich, sich selbst mit den üblichen Sprays eingesprüht draußen aufzuhalten. Wegen der Einstufung als Naturschutzgebiet darf am Plattensee nicht mit der chemischen Keule gegen die lästigen Insekten vorgegangen werden. Andernorts setzt man für die Bekämpfung z. B. Flugzeuge ein.

Die Mücken blieben immer etwa 2 Stunden und waren danach wieder verschwunden. Vermutlich sehr gesättigt vom Blut der Urlauber ;-) Wir haben es getestet: normales “Autan“, das wir schon vorsorglich dabei hatten, nützte absolut nichts, vielleicht hätten wir “Autan tropical“ benutzen sollen? Auch die Einheimischen hatten keine Idee, was helfen könnte.

Wir machten aus der Not eine Tugend und gingen deshalb immer schon spätestens um 19 Uhr zum Essen, dann waren wir rechtzeitig fertig, mussten dann aber den Rest der Abende leider drinnen verbringen. Ein großer Nachteil für Urlauber, die etwas anderes erwarten, wir waren ja vorgewarnt. Trotzdem hatten wir es uns nicht so schlimm vorgestellt. Nach den vielen Regenfällen in der letzten Zeit und den darauf folgenden Hochwassern sei es dieses Jahr noch schlimmer als sonst, hat man uns erzählt.
Komischerweise gab es im Gegensatz dazu am Neusiedler See kaum Mücken! Keine Ahnung, ob die dort etwas dagegen machen dürfen oder ob es nur Zufall war an jenem Abend?!

Ich schreibe das deshalb so ausführlich, weil ich den Hinweis auf die Situation mit den Mücken in unserem Reiseführer von Marco Polo vermisst habe. Ich möchte aber ganz deutlich sagen, dass uns die Mücken nicht allzu sehr beeinträchtigt haben, da wir ja immer den ganzen Tag im Freien verbracht haben und während der übrigen Zeit überhaupt keine Belästigung dadurch zu verspüren war.

Die ungarische Sprache ist ein Phänomen, für uns kaum flüssig auszusprechen, auch wenn man einige Sprachen beherrscht, ist man völlig aufgeworfen, man findet keine Gemeinsamkeiten. Vermutlich hat sich die Sprache während der Wanderungen der Magyaren mit anderen Sprachen vermischt, z. B. mit dem Türkischen. Ein paar Sprachregeln sollte man beherrschen, der korrekten Aussprache kommt eine große Bedeutung zu, schon allein wenn man Ortsnamen ausspricht. Viele Ungarn verstehen gut deutsch, der Rest klappt auf Englisch.

Die Plattensee-Region bringt sehr gute Weine hervor, vor allem aber Weißweine. Badacsony, nach Tokaj das bekannteste Weinbaugebiet Ungarns, liegt am Nordufer des Sees. Die wichtigsten Sorten sind Welschriesling, Grüner Silvaner, Muskateller, Grauer Mönch und Blaustengler.
Tihany gehört zur Weinregion Balatonfüred-Csopak, dem einzigen traditionellen Rotweingebiet am Plattensee-Oberland. Rotwein wird sonst vor allem im Süden Ungarns, in der Region Villany angebaut.
Für Weinproben sollte man sich einen Chauffeur besorgen, denn in Ungarn gilt die 0,0 Promille-Grenze.

Blick vom Szegedy-Róza- Haus auf den Plattensee

Genießerin ;-)

Was gibt es sonst an typischen ungarischen Spezialitäten? Zu allererst alles rund um die verschiedensten Paprikasorten: frische Schoten, Pulver und Pasten in den unterschiedlichsten Schärfegraden und natürlich alle möglichen Gerichte damit.

"Paprikaház" unterhalb der Benediktiner-Abtei in Tihany 

Die bekanntesten Gerichte sind wohl bográcsgulyás, ein Kesselgulasch (eher eine Gulaschsuppe, aber mit reichlich Fleisch und Kartoffeln drin, auch oft in einem kleinen Kessel serviert, Brot dazu und Paprikapaste oder kleingeschnittenen Pepperoni zum Nachwürzen) ...
... oder pörkelt, das eher unserem deutschen Gulasch entspricht.

Oft findet man auf der Speisekarte halázlé, eine würzige Paprika-Fischsuppe aus verschiedenen Fischsorten.

"Herr Barafra" genießt eine halázlé

Dann die verschiedensten paprikás, am bekanntesten ist vermutlich papricás csirke, Huhn mit Paprikasauce, meist mit Nudeln als Beilage.

Eine andere Spezialität sind lángos, Hefeteigfladen in vielen Variationen, z. B. mit Schafskäse, Kraut, Schinken u. a..

Oder lecsó, bei uns als Letscho bekannt, ein Eintopf aus Tomaten, Papiers und Zwiebeln.

Gebackenes Gemüse in Teigmantel, z. B . Blumenkohl oder Champignons, überhaupt gerne panierte Lebensmittel, auch Fleisch.

palacsinta, dünne Pfannkuchen in verschiedensten Variationen, mit Äpfeln, Risiken, Zimt, Zucker, Schokoladensauce und Walnüssen.

Fleisch vom Mangalitza-Wollschwein, eine in Ungarn heimische Rasse, die im Freien und mit viel Auslauf gehalten wird. Sie war schon vom Aussterben bedroht.  Oder Fleisch vom Graurind, auch eine ungarntypische Tierrasse.

Schweinefilet vom Mangalitza-Wollschwein auf violettem Kartoffelstampf mit Gurkensalat

An Fischen findet man vor allem den Balaton-Zander, gelegentlich Wels oder Seebarsch auf der Speisekarte. Wirklich gute Fischrestaurants, die diese Bezeichnung verdienen, gibt es nicht viele, anders als an den großen Seen in Deutschland, Österreich oder Italien spielt Fisch keine Hauptrolle.
Sehr gut zubereiteten Fisch haben wir im À-la-carte-Restaurant Karolina im Hotel Echo Residence in Tihany, gegessen, hier allerdings zu den von uns gewohnten Preisen für bessere Restaurants.

Barsch mit Gemüse vom Grill

Zander auf süßlichem Kraut, Kümmel-Schäumchen und Zucchini

Typische Souvenirs aus Ungarn sind an Kulinarischem vor allem ungarische Salami, meist vom Mangalitza-Schwein (gute findet sich auch im normalen Lebensmittelgeschäft), geräucherte Würste (kolbász), Paprikapulver, Gewürzpasten wie Paprikacreme, Gulaschcreme abgepackt in den Nationalfarben Rot-Weiß-Grün (auch im normalen Lebensmittelgeschäft zu finden), Edelbrände (pálinka) von den unterschiedlichsten Obstsorten, klassisch von Aprikosen und Zwetschgen. Lustig finde ich den Namen des Magenbitters “Zwack Unicum“.
Daneben gibt es an Ständen und auf Märkten viel Kunsthandwerkliches zu kaufen, allerdings sollte man gut prüfen, ob es nicht doch Importware aus Fernost ist.
Keramik, Stickereien, Blaudruckstoffe als Meterware, Korbwaren, Holzarbeiten.




Typisch für die Region Tihany sind zu dieser Jahreszeit die Lavendelfelder, vom Lavendel kann man sich selbst Sträuße schneiden, er wird aber auch für die kommerzielle Weiterverarbeitung geerntet. Überall auf den Märkten bekommt man die verschiedensten Produkte von Lavendel.





In Ungarn nennt man ein rustikales Gasthaus csárda, ein Restaurant étterem, eine Gaststätte vendeglö, einen Imbiss büfé, in einem eszpresszó gibt es belegte Brötchen und Getränke, eine Konditorei heißt cukrászda.

Soptei Pinceszet & Etterem, ein einladendes Gasthaus umgeben von Weinbergen, in Csopak ...

... unter dessen urigen, weinbelaubten Terrassendach lässt es sich gut aushalten
es darf ruhig auch mal deftiger sein ;-) in der Laci Pince Czarda, bei Balatonudvari


Zum Schluss zeige ich Dir noch ein paar weitere unserer Highlights:

Burgberg von Veszprem, Dom St. Michael mit der Dreifaltigkeitssäule davor, rechts Erzbischöfliches Palais

Veszprem, Blick auf den  Feuerturm, eines der Wahrzeichen der Stadt

Stephan I. und Gisela, Veszprem

Pferdefuhrwerke gehören auf dem Land noch zum Alltagsbild

Wassermühle in Örvenyes (Montag Ruhetag!)


Friedhof mit "herzigen" Grabsteinen in Balatonudvari

Weinreben überall

Kinizsi-Burg in Nagyvászony

am Basaltkegel Hegyestü, bei Zanka

"Türkenhaus" in Alsóörs mit turbanartigem Kamin

Im Hafen von Balatonfüred

Im Hafen von Balatonfüred

Balatonfüred, Kossuth-Forrás (Trinkhaus mit öffentlich zugänglicher
Mineralwasserquelle, Heilwasser)

ein Segeltörn mit der Sirocco auf dem Plattensee,

wunderbares Café "Künstlerhof" unterhalb der Burgruine Szigliget

Café "Künstlerhof" unterhalb der Burgruine Szigliget, toller Service, leckeres Eis und leckere Kuchen

Wanderweg hoch auf den Badacsony

Blick vom Gipfel des Badacsony auf den Plattensee

der Genuss darf nie zu kurz kommen :-)

Ich hoffe, mein kleiner Reisebericht hat Dir ein bisschen gefallen. Für uns war es ein toller Urlaub, Ungarn wird uns sicherlich wieder einmal sehen.
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Kommentare:

  1. Renate Schönig17. Juli 2013 um 07:27

    Hallo Barbara,

    Du hast es wunderbar verstanden, einem Land und Leute "näherzubringen" > und zwar

    1.durch deine erfrischenden
    Beschreibungen/Schilderungen und

    2.die dazugehörigen herrlichen Fotos.

    TOLL gemacht!!

    Herzl.Grüße von Renate

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    1. Danke, wie lieb von Dir, wie schön wäre es gewesen, dich auch beim Treffen mit Edith zu sehen, immerhin durfte ich dich damals in Zell am See auch live kennenlernen <3

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    2. Barbara ja, das wäre schön gewesen, Renate bei dem kurzen aber so netten Treffen dabeizuhaben!
      Es ist wunderbar, wenn virtuelle Freunde Wirklichkeit werden!
      Dein Bericht und die herrlichen Fotos sind sehr beeindruckend und man hat das Gefühl, diese Reise selbst erlebt zu haben.
      Ich war ja einige Male in Ungarn und vielleicht auch deshalb ist mir
      Vieles vertraut und deine Schilderungen haben meine schönen Erinnerungen an dieses Land wieder aufleben lassen!
      Danke dafür!
      Viele liebe Grüße von
      Edith aus Wien

      PS: Meine Unachtsamkeit, dir "Manner-Schnitten" mitzubringen, wo du doch eine Nussallergie hast, werde ich mir so schnell nicht verzeihen, obwohl du ja berichtet hast, dass sie bei der Radtour ratzeputz aufgefr..... wurden!

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  2. Das ist ja ein toller Reisebericht. Und das Dir der Urlaub gut getan hat, sieht man Dir auf jedem Foto an, wo Du drauf bist. Ja die Ungarn sind schon so ein eigenes Völkchen. Ist schon sehr lange her, dass ich dort war. Da war noch alles kommunistisch und ausser ein paar Marmeladegläser gabs nicht viel auf den Ladentischen. Aber wir besuchten Verwandte und da Ungarn nun mal sehr gerne essen, wurde für uns schwer aufgetragen. Dazu wurden gleich ein paar Hühner im Hinterhof gerupft. Aber Du hast wirklich alles sehr schön beobachtet und wiedergegeben. Kaum dachte ich mir schon, dass Du die Salami vergessen hast, hast Du sie auch schon erwähnt. Ist natürlich bei uns eigentlich viel besser, denn das gute Zeugs wird immer exportiert. :-) Vermisst habe ich nur die Zigeunermusik mit den Geigen. In Indien habe ich gemerkt, dass die beste Waffe gegen Moskitos ist, wenn man sich stechen lässt und nicht drauf schlägt. Nach 3 Tagen diszipliniertes im Freien schlafen und sich stechen lassen, wurde ich entweder nicht mehr gestochen oder ich merkte es nicht mehr. Ungarisch habe ich auch nie gelernt. Das blieb die Geheimsprache meiner Mutter. Ist wirklich eine schwere Sprache auch wenn ich Leute kenne, die sie tatsächlich gelernt haben.

    Liebe Grüße
    Anna

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    1. Liebe Anna,
      danke für Deinen langen Kommentar. Stimmt, ja, ich bin sehr erholt aus dem Urlaub zurückgekommen, aber der Alltag hat mich schon wieder richtig in seinem Griff. Ist halt so nach 2 Wochen Urlaub, alles staut sich :-)
      Die Zigeunermusik habe ich in der Plattensee-Region überhaupt nicht mitbekommen, vielleicht gibt es die dort nur auf folkloristischen Festen? Bestimmt müsste man dazu eher in die richtig Puszta reisen, nehme ich an. Hattest du nie den Ehrgeiz, die Muttersprache deiner Mama zu lernen? Ich finde es toll, andere Sprachen zu können, aber im Grunde reicht es aus, seine eigene Sprache und Englisch zu können, dann kann man auf der ganzen Welt bestehen.
      Ganz liebe Grüße und auf Wiedersehen in deinem Blog
      Barbara <3

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    2. Ja, das Problem ist, das die unerledigten Dinge sich während dem Urlaub nicht selbst erledigen. Vielleicht hat sich das mit der Zigeunermusik inzwischen geändert. Früher gehörte es zu Ungarn einfach dazu. In jedem Restaurant wurde gespielt und das reichte herüber bis in das Burgenland. Da wurde Csárdás (chardash) getanzt und dazu mit der Violine aufgespielt. Sie kamen auch an die Tische der Gäste und spielten eins auf bis sie ein Trinkgeld erhielten. Oder wurden von Verliebten für ein Ständchen bezahlt. Sprachen sind nicht so mein Ding. Englisch ausgenommen...

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  3. Welch ein schöner Urlaub! Und was für ein umfassender, schön bebilderter Reisebericht. Auch wenn Barafra hier immer leidenschaftlich den Kochlöffel schwingt – es wäre schade, auf all die tollen Eindrücke verzichten zu müssen, "nur" weil dies hier eigentlich ein Kochblog ist. Vielen Dank, dass Du uns an Deinem Urlaub teilhaben lässt. Ich selber habe für mich erkannt, dass Ungarn in meinem Kenntnisstand nahezu ein weißes Blatt ist und dass ich Lust habe, diese "Lücke" mal zu schließen. Ein Urlaub dort ist sicher wunderbar – das weiß ich jetzt. :-)

    Lieben Gruß
    Michael

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    1. Lieber Michael,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Das mit dem "weißen Blatt" besteht bei mir noch bei vielen Ländern, mit Israel habe ich im Mai wieder eins geschlossen, das du schon viel früher als ich besucht hast, wie ich weiß. :-)
      Nur ein Kochblog sollte meine Seite eigentlich nie sein, das habe ich auch auf der rechten Seite meines Blogs unter "Über mich" auch mal geschrieben. Aber meistens lief es bisher darauf hinaus. Mal sehen, wie sich das in Zukunft gestalten wird, ich habe gemerkt, dass "nur" über meine Rezepte zu schreiben, mich nicht 100 %ig ausfüllt.
      Ganz liebe Grüße
      Barbara

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  4. Hall liebe Barbara,
    einen wundervollen Reisebericht der Lust macht dieses Land wieder mal zu besuchen.
    Wir waren früher sehr oft dort, aber mehr im Landesinneren, da kommen weniger (heute bestimmt mehr) Touristen hin. Dein Bericht ist sehr schön zu lesen und man kann es nachempfinden, dass es Spass gemacht hat. Danke für die wunderschönen Bilder, so etwas kann man kaum beschreiben, dass muss man sehen!
    Wünsche dir eine schöne Woche und freue mich immer, wenn ich wieder Neues auf deinen Blog ausprobieren kann.

    LG Maria

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    1. Liebe Mariann,
      danke für deinen netten Kommentar. Ja, es ist immer ein Unterschied, ob man selbst etwas erlebt oder nur auf Fotos sieht. Egal wie schön sie sein mögen, das Gefühl des Erlebten können sie nie ersetzen. Immerhin warst du schon in Ungarn, also fällt es dir leichter als so manchem anderen Leser, sich hinein zu versetzen.
      Liebe Grüße und in Vorfreude auf noch so manchen Kommentar von dir
      Barbara :-)

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  5. Hallo Barafra, schön, dass Du endlich wieder da bist!
    Habe Dich und Deine Leckereien echt vermisst, obwohl ich Dir den tollen Urlaub natürlich gönne. Tolle Bilder sind das, bekommt man gleich richtig Lust auf den Balaton
    Guten Wiedereinsteig in den (virtuellen) Alltag wünscht
    Manuela

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    1. Hallo, das ist aber schön, so vermisst zu werden :-) Vielen lieben Dank für Deine netten Worte und ich muss sagen: der Alltag hat mich schon wieder voll im Griff, hoffentlich finde ich bald die Muse, mich wieder in Ruhe dem Blog zu widmen.
      Ganz liebe Grüße von Barbara

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  6. Hallo Barbara,
    den vorausgegangenen Kommentaren möchte ich mich gerne anschließen. Inzwischen habe ich schon einige Zeit in deinem schönen Blog verbracht und dank diesem auch noch andere interessante Seiten entdeckt, z.B. den ziemlich professionellen Hobbybrotbäcker oder den tollen Konditor mit Café. Dass du neben deinen Koch-und Backkünsten auch über die eine oder andere Reise berichtest, finde ich absolut bereichernd, ist dies doch sozusagen ein "Augenschmaus". Interessant sind in dem Zusammenhang auch deine Hintergrundberichte und Tips für eventuelle "Nachfolger"( mir ist gerade kein passenderes Wort eingefallen). Ich habe beim Durchstöbern deiner Seiten viele Rezepte gefunden, die ich fast genauso oder ähnlich schon ausprobiert, aber nie aufgeschrieben habe. Inzwischen notiere ich sie mir allerdings auch, weil man doch so einiges irgendwann vergisst, besonders die Kleinigkeiten, die manchmal die besondere Note ergeben oder aus der Resteverwertung entstandene Kombinationen, von deren Ergebnis man einmal sehr positiv überrascht wurde. Toll finde ich auch deine Tips für weniger erfahrene Kochlöffel-und Teigrollenschwinger. Schmunzeln musste ich bei deiner Gebrauchsanleitung für die Tarte-Form, da ich genau die gleiche besitze und zuerst dachte, prima endlich mal eine Form, bei der sich der Rand ganz einfach entfernen lässt. Dass sich der Rand nicht weit genug öffenen lässt um den Inhalt gefahrlos freizugeben, sah man dem Ding leider nicht an und ausprobieren kann man die ja im Geschäft auch oft nicht, so gut verpackt wie die meistens sind. Weil sie aber so schön groß ist, habe ich gelernt damit umzugehen und stelle sie auf einen kleinen Topf, dann klappts ganz gut. Dein Blog ist bisher der erste, den ich mir relativ regelmäßig anschaue. Er ist sehr anschaulich und übersichtlich ( im positiven Sinne ) und damit sehr benutzerfreundlich gestaltet und durch die mit vielen gut, teilweise sehr gut gemachten Fotos einfach schon schön anzusehen. Und man wird nicht von Werbung belästigt !!!!! Meiner Meinung nach hast du dir auch mit dem Posten neuer Rezeptideen oder anderer Beiträge ein gutes Maß gesetzt. Schön ist, dass du dir dafür dann Zeit nimmst, um auf Kommentare oder Fragen individuell zu antworten. Man merkt, dass da ganz viel Liebe drinsteckt und Arbeit und auch ein wenig Perfektionismus ( auch hier ausdrücklich positiv gemeint ). Und wenn man von alldem da soviel investiert, dann muss man dafür auch mal was zurückbekommen. In dem Sinne mach weiter so, aber genieß auch jetzt noch die schöne Sommerzeit.
    Viele sonnige Grüße
    Brigitte

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    1. Liebe Brigitte,

      wow, so ein langer Kommentar und noch dazu so liebe Worte, die du für mich und mein Blog gefunden hast. Ich sehe, du hast schon recht viel gestöbert und einiges entdeckt :-) Danke für Deinen Tipp mit der Tarte-Form und dem Topf, das geht bestimmt noch viel leichter als meine Jongliererei. Ich freue mich auch sehr über dein Lob an meinen Fotos, es scheint, du fotografierst selbst auch viel und weißt, wie viele Fotos es braucht, um ein paar zu haben, mit denen man dann zufrieden ist. Alles in allem macht es mir sehr viel Spaß, das Blog zu schreiben, die Art meiner Postings lässt kein tägliches Veröffentlichen zu (neben meiner Arbeit, dem Haushalt und diverser anderer Interessen), immerhin stecke ich viel Zeit und Liebe hinein. Aber das ist auch nicht unbedingt nötig, ich denke, es könnte andererseits auch Leser überfordern, bei der Stange zu bleiben.
      Werbung die über die Seite läuft, blinkt oder gar erst weggeklickt werden muss, mag ich gar nicht haben, Produkttests gibt es ab und an, auch nach Anfrage von Firmen, aber da muss mich der Tonfall des Anschreibens schon treffen, die Anfrage persönlich gehalten sein und ich überhaupt Lust dazu haben. Außerdem behalte ich mir vor, das Produkt dann auch u. U. negativ bewerten zu dürfen, falls es so sein sollte, um nicht fremdgesteuert zu sein. Aber ich möchte dem auch in Zukunft nicht sehr viel Raum geben.
      Leserkommentare individuell zu beantworten ist für mich eine Frage der Höflichkeit und Anerkennung, dass jemand sich überhaupt die Zeit nimmt, ein paar Worte hier zu hinterlassen. Selbstverständlich ist das nämlich nicht für mich. Ich freue mich immer sehr, wenn ich Euer aller Zeilen lese! :-)

      Dir auch einen schönen Sommer und auf Wiederlesen
      Barbara :-)

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  7. ich sitze hier gerade ein wenig verträumt, ein wenig pipi in den augen und erinner mich an kindertage, als meine großeltern mit meinem brüderlein und mir an den balato gefahren sind, wir haben bei einer "tante" in füred gewohnt und ich hab es geliebt, der wein, die kolibris, paprika und palatschinken, wassermelone und natürlich wasser :D
    danke für diesen erinnerungstripp

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    1. Liebes Engelchenfiona,
      schön wieder mal von dir zu lesen :-) lustig, wie klein die Welt ist und du auch Füred (das alte Balatonfüred, liegt ja etwas mehr vom See entfernt am Fuß des kleinen Berges) kennst. Schön, wenn Erinnerungen wach werden ...
      Die Melonen sind göttlich, ist ja gerade Hauptsaison :-)
      Liebe Grüße von Barbara

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  8. Ich muss mich noch korrigieren. Deine Anleitungsfotos sind sehr gut bis hervorragend und ziemlich professionell gemacht, mit gutem Auge für eine ansprechende Optik. Da ich selbst in solchen Dingen perfektionistisch veranlagt bin, bin ich mit Lob manchmal etwas zu sparsam.

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