Samstag, 7. Januar 2012

Pizzabrötchen oder Christbaumloben nicht nur mit Schnaps

Noch kurz bevor wir an diesem Wochenende unseren Christbaum abschmücken und entsorgen, kamen gestern die Freunde meines Sohnes zum hier allseits beliebten ">>> Christbaumloben" vorbei. "Ja, is dea scheea!" Pro Lob 1 Schnaps, uuups ...

Gut, etwas schön trinken musste man sich das Tännchen mittlerweile, weil die Hitze des Kachelofens ihren kraftvollen Beitrag dazu geleistet hat, dass sich die Zweige etwas zusammengezogen hatten. Also war mir klar, es würden einige Schnäpse hinter die Binde gegossen werden.

Das konnte nicht ohne die nötige Unterlage geschehen, noch dazu, wo die Jungs ja eine ganze Lob-Runde durch mehrere Häuser ziehen wollten.


Was also vorbereiten, wenn überhaupt nicht klar war, zu welcher Uhrzeit sie bei uns aufschlagen würden?

Da kam mir die Idee, den Belag für Pizzabrötchen vorzubereiten, damit später Toastbrotscheiben zu belgegen und im Herd zu backen. Eine praktische Sache, und wie sich schon oft gezeigt hat, ein Snack, der bei den meisten gut ankommt.


Prinzipiell gibt es wie auch bei Pizza kein festes Rezept, man kann alles für den Belag kleinschneiden, was so "herumliegt" und man gerne mag, nur wäre es gut, genügend geriebenen Käse da zu haben, damit der Belag Bindung erhält.

Ich habe zwei Varianten vorbereitet:

Variante 1:

Salami- und Schinkenwürfel, kleingehackte Pilzen, geriebener Käse (Sorte nach Wahl, auch Mozzarella), stückige Tomaten (aus der Dose), kleingewürfelte Gemüse-Paprika, Zwiebel und Knoblauch, geraspelte Zucchini, verschiedene italienische Kräuter (zur Not auch getrocknet oder TK-Ware), bei Bedarf etwas Salz und Pfeffer, und noch etwas flüssige Schlagsahne, um das Ganze etwas geschmeidiger zu bekommen.


Variante 2:

(Salami- und ) Schinkenwürfel, ziemlich viel kleingeschnittene Ananas, für das Farbspiel auch ein bisschen kleingewürfelte Gemüsepaprika, ein bisschen geraspelte Zucchini, italienische Kräuter (zur Not auch getrocknete oder TK-Ware), bei Bedarf noch etwas Salz und Pfeffer und ebenfalls noch etwas flüssige Schlagsahne für die bessere Geschmeidigkeit.

Den Belag habe ich erst kurz vor dem Backen auf Toastbrotscheiben aufgestrichen, damit das Brot nicht durchweicht.
Im nicht vorgeheizten Backrohr bei 180 °C Umluft (bei Bedarf 2 Bleche gleichzeitig) ca. 25 min überbacken.




Und geschmeckt hat's allen.

Gefallen auch, sie sind viel länger als die geplante "halbe Stunde" geblieben.
Aber nichts desto trotz muss der Christbaum morgen weichen. Schade, aber sonst kann kein neues Weihnachten kommen :-)))

Kommentare:

  1. Liebe Barbara,
    diesen Brauch(Chritbaumloben) kenne ich überhaupt nicht, find ihn aber echt gut, und deine Idee, den jungen Männern eine "Unterlage" auf dies Art zu servieren, ist einfach Spitze,
    gglG Anneliese

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  2. Hallo Anneliese,
    schön wieder mal von dir zu hören! Dieser Brauch ist wohl regional unterschiedlich vertreten, kannte ihn in meiner Kindheit auch nicht, da habe ich in Niederbayern und in der Oberpfalz gelebt.
    LG Barbara

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  3. Na das nenn' ich ja mal einen sinnvollen Brauch! :-)

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  4. Ein sehr nettes Bild von Dir und Deinen Lieben. Ich nehm ein Stück Hawaii, bitte :-)

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  5. Danke Mel!
    Übrigens, nur der, der vorne quer liegt, ist einer meiner Lieben (mein Sohnemann), die anderen sind seine Christbaum-lobenden Kumpels ;-)
    GLG Barbara

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  6. Das ist ja ein drolliger Brauch - gerade den Wiki-Artikel gelesen und wieder was gelernt! Die Pizzabrötchen waren hier früher gern gesehen, als die kids noch klein waren. Muss ich direkt mal wieder machen.

    Grüße aus Niederbayern (früher B-W) :)

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  7. Liebe Barbara,
    diese Pizzabrötchen finde ich Klasse! Super Idee wenn mal ein paar Leute zusammensitzen man muss nicht viel Zeit in der Küche verbringen, den Belag kann man vorbereiten.
    liebe Grüße aus Honroths Kocherei :)

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    1. ja, stimmt echt, und man kann alles Reste aus dem Kühlschrank dafür verwerten. Habe auch festgestellt, dass dadurch, dass alle Zutaten kleingeschnitten werden, Leute manchmal in der Pizzabrötchen-Masse Sachen essen, die sie sonst nicht unbedingt so mögen. Z. B. unser Sohn, der Pilze nicht mag, wenn sie in größeren Stücken angeboten werden, weil er das Gefühl, darauf zu beißen, nicht so leiden kann, aber wenn sie kleingehackt sind, isst er sie :-)

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    2. Jetzt musste ich grinsen. Du hast mich auf eine grandiose Idee gebracht. ;)

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  8. Sieht richtig lecker aus, muss ich bei Gelegenheit unbedingt ausprobieren :) Pizza Brötchen kann man immer bei festlichen Anlässen machen :)

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    1. Ja, Pizza in allen Variationen geht bei uns immer :D

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  9. Da kann ich mich meiner Vorrednerin nur anschließen Pizzabrötchen passen zu jeden Anlass und sind auch leicht gemacht. Liebe Grüße aus dem Kaltern Hotel

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