Sonntag, 30. Dezember 2012

Mein Apfel-Orangen-Blaukraut (oder doch Rotkohl ???)

Egal ob Du es wie wir "Blau"kraut oder wie manche "Rot"kohl nennen, besonders zu Weihnachten, aber auch sonst im Winterhalbjahr, schmeckt uns diese Beilage zu den verschiedensten Braten von Geflügel oder auch von Rind. Und vor allem bei diesem Gemüsegericht kann kein gekauftes egal welcher Marke auch nur annähernd an selbstgemachtes heran. Abwandlungen gibt es viele, aber so wie in diesem Rezept mache ich es meistens für uns. In der Regel koche ich das Gemüse immer von einem ganzen Krautkopf, der ungeputzt meistens zwischen 2 und 2,5 kg wiegt, und friere das, was zuviel ist, in der gewünschten Portionsgröße ein. So rentiert sich die Arbeit auf jeden Fall.
Überhaupt ist es eine gute Idee, Blaukraut bereits vorab zuzubereiten, dann hast Du am eigentlichen Tag viel weniger Stress. Und es tut dem Geschmack überhaupt keinen Abbruch, aufgewärmt oder auch aufgetaut und erhitzt schmeckt es uns fast besser als am ersten Tag.

Samstag, 29. Dezember 2012

Das Christkind hat auch mich beschenkt ...

... ich hoffe, Ihr habt auch schöne Dinge von Euren Lieben zu Weihnachten geschenkt bekommen. Bei uns gab es einige nette Kleinigkeiten, nichts Großes, aber diese 2 Dinge möchte ich Euch nun wirklich nicht vorenthalten, weil sie mit meinem Hobby als Foodbloggerin zu tun haben und ich mich sehr darüber gefreut habe:
Das Buch über Food-Fotografie hat mir mein Sohn Tobias geschenkt, die liebevoll gestaltete Schürze ist von meiner lieben Freundin Bettina. Die Schürze werdet Ihr sicherlich demnächst mal im Einsatz sehen, obwohl ich zugeben muss, dass ich normalerweise nie eine Schürze beim Kochen trage. Um die Ideen im Buch umzusetzen fehlt mir zwar (noch) ein Großteil der technischen Utensilien, aber die Tipps zum Arrangieren und Inszenieren werden sicherlich inspirierend einfließen.


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Montag, 24. Dezember 2012

Frohe Weihnachten für alle meine Leser

Hallo Ihr Lieben,

durch einen Klick auf's Bild kommt ihr zur animierten Weihnachtskarte. Dort klickt Ihr dann einfach auf "jetzt starten!" unterhalb der Karte und los geht's. Außerdem könnt Ihr dann diese Karte bei Gefallen selbst gestalten und an Eure Freunde weiterverschicken.

(Weltbildverlag - Weihnachten E-Card)

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Dienstag, 18. Dezember 2012

Basteltipp - Geschenkverpackung mit Serviettentechnik oder: heute mal nichts zu essen ;-)

Serviettentechnik ist ja nicht gerade der neueste Basteltipp, aber ich habe sie in Ermangelung von Weihnachts-Aufklebern dazu benutzt, Versandkuverts und auch Päckchen weihnachtlich zu gestalten. Das ist so gut geworden, dass ich Dir den Tipp nicht vorenthalten möchte. Erstens kannst Du damit Kuverts oder sogar Pakete ganz individuell gestalten, außerdem sparst Du richtig viel Geld, denn Aufkleber in dieser Größe kosten Unsummen. Und es ist überhaupt nicht schwierig!

Samstag, 15. Dezember 2012

Quarkstollen - nach meinem bewährten Rezept ...

... aber doch ein bisschen anders. Ich brauchte ein kleines Mitbringsel und hatte die Idee, meinen >>> Quarkstollen-Teig in 3 Teile aufzuteilen und statt einem eben 3 Mini-Stollen zu backen. Und außerdem zum ersten Mal ohne Form, denn 3 Miniformen hatte ich nun beim besten Willen nicht zur Verfügung.

Freitag, 14. Dezember 2012

Endlich wird ausgelost! 3 Exemplare von "Rezepte für Sieger" ...

... suchen ein neues Zuhause. Ihr habt fleißig in meinem Post zum Kochbuch kommentiert als Voraussetzung für die heutige Verlosung. 22 Kommentare insgesamt, wovon 20 in den Lostopf wollten, die anderen beiden sind selber Co-Autoren im Kochbuch. Also, macht Euch bereit, Ihr 20! Folgende Leser kommen jetzt gleich in den Lostopf:


Herr B. macht den Glücksfee-erich (wie heißt eigentlich die männliche Glücksfee?) und zieht nun 3 von Euch.  Es wird spanndend, die Zettel sind gefaltet, werden in einer Schüssel gemischt und los geht's mit der Ziehung:


und die glücklichen Gewinner sind:


Liebe Renate, liebe Kerstin und liebe Penne 52, bitte teilt mir Eure Adresse in einer Email an
barafra(at)maxi-dsl(dot)de oder per PN in Facebook mit und schreibt außerdem dazu, ob Ihr eine persönliche Widmung ins Buch möchtet oder nicht. Das Buch wäre ja auch ein schönes Last-Minute-Geschenk zu Weihnachten ... Die Bücher gehen spätestens am Montag an Euch raus.

Ich hatte total Spaß an der Verlosung und danke Euch allen für Eure Beteiligung. Diejenigen, die jetzt leider nicht gewonnen haben, mögen bitte nicht allzu traurig sein, aber Glück ist eben Glück, Ihr habt es bestimmt in einem anderen Bereich.

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Donnerstag, 13. Dezember 2012

Nachgebacken: Bierbrot

Endlich wieder ein Brot, das mich aufgrund seines sehr einfachen und schnellen Rezeptes wirklich begeistert hat. Schnell und einfach in der Zubereitung, die nötige Gehzeit braucht das Brot natürlich, aber man muss ja nicht davorsitzen Im März habe ich das Rezept schon bei Sandra gelesen und vor ein paar Tagen bei Manuel. Im Keller stand noch Bier vom letzten Fest, das dringend weg sollte, denn wir selbst trinken eigentlich fast nur Rotwein, kein Bier. Deshalb wollte ich dann dieses Rezept endlich einmal testen. Welches Bier Du verwendest ist egal, ob nun Helles, Dunkles, Pils oder gar Malzbier, das hängt einfach von Deinem Geschmack ab.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Es duftet nach Bratapfel oder: Es weihnachtet im Glas

Nein, es ist kein Babybrei, auch wenn es so ausschauen mag. Nennen wir es Bratapfel-Mus, -brotaufstrich, -konfitüre oder ganz familiär einfach Bratapfel-"Marmelade". Auch wenn es nicht aufregend aussieht, die Aromen sind wunderbar und besonders. Zu kaufen bekommt man so eine Marmelade sicher nicht so ohne Weiteres. Und wenn Du ein nettes Mitbringel oder noch schnell etwas Nettes zu einem Weihnachtsgeschenk dazugeben möchtest, ist der "Bratapfel-Fruchtaufstrich sicherlich das Richtige.


Donnerstag, 6. Dezember 2012

Süße Träumchen oder: Baiser als Resteverwertung von Eiweiß

Bleibt Dir auch oft bei der Weihnachtsbäckerei Eiweiß übrig? Natürlich könntest Du auch Kokos- oder Mandelmakronen machen, aber am schnellsten geht es, aus dem übrigen Eiweiß Baisers zu machen, die Du dann pur naschen kannst, falls du ein Süßmäulchen bist, oder auch für Rezepte weiterverwenden kannst, in denen Baisers Verwendung finden. Hier in meinem Blog ist das z. B. ein  >>> Tiramisu mit Beeren.

Baiser mit getrockneten Duftrosenblüten

Freitag, 30. November 2012

Rumkugeln

Auch Rumkugeln habe ich dieses Jahr wieder für den Plätzchenteller gemacht, nach dem Rezept vom letzten Jahr, denn es sind einfach die besten Rumkugeln, die ich bisher getestet habe. Dieses Jahr habe ich sie in Milchschokolade-Streuseln gewälzt, letztes Jahr waren sie zweifarbig.
Durch einen Klick auf's Bild kommst Du zum Rezept.





Vanillekipferl

Die schmecken so was von herrlich mürbe, schon allein der Duft, wenn ich die Plätzchendose öffne ... mmh! Ein erprobtes Rezept muss nicht überarbeitet werden, deshalb klicke einfach auf's Bild und Du kommst zum Rezept in meinem Posting vom letzten Jahr.



Dienstag, 27. November 2012

Spritzgebäck hell, dunkel und marmoriert

Gebacken nach meinem Rezept vom letzten Jahr. Dabei habe ich dieses Jahr von der halben Rezeptmenge helles Spritzgebäck gebacken und dann bei der zweiten Menge 2 gehäufte EL Kakao unter das Mehl gemischt, und zusätzlich noch 2 EL Milch, damit der Teig genauso geschmeidig bleibt wie bei der hellen Variante.
Im Grundrezept sind 3 Eier angegeben. Die halbe Eimenge bei 3 Eiern zu ermitteln, geht am einfachsten so: Die 3 Eier in eine Tasse aufschlagen und dabei wiegen, alles gut verquirlen und jeweils die Hälfte zu einer Teigmenge zuwiegen.

Aus dem Teigrest, der immer in der Presse verbleibt habe ich dann einfach noch ein paar Hörnchen geformt. Ich mag einfach keine Lebensmittel wegwerfen, und das Ergebnis überzeugt doch, oder?

Zum Teigrezept vom Vorjahr kommst Du durch einen Klick auf eins der beiden Bilder:


Tipp: Wenn Du zuerst den hellen Teig verarbeitest und dann den dunklen, ohne die Gebäckpresse/den Fleischwolf extra sauber zu machen, gibt es wunderschöne mellierte Zwischenformen.




Meine Orangenzungen in 2012 - meine liebsten Plätzchen

Zum Rezept kommst Du durch einen Klick auf's Bild:





Meine Rotweinsterne in 2012 - ein Klassiker in unserer Familie

Sie sehen dieses Jahr ein bisschen anders aus, da sie ein bisschen anders dekoriert wurden. Zum Rezept kommst Du durch einen Klick auf's Bild.




Samstag, 24. November 2012

Rezepte für Sieger ... Ich freu mich wie verrückt!


In aller Frühe läutete es heute morgen schon an der Haustüre und als ich noch in Schlafklamotten die Türe öffnete, brachte die Postbotin ein Päckchen. Im ersten Moment dachte ich, es wäre vermutlich das Wichtelpaket, das ich aus der Wichtelaktion in der Facebook-Gruppe Käptn's Dinner bekommen soll, aber nein, es waren meine Frei-Exemplare von "Rezepte für Sieger", in das es mein "Fitness-Drink für Sieger" neben 44 anderen Rezepten geschafft hat.

Ich freue mich echt riesig darüber und möchte deshalb gerne 3 der Kochbücher hier verlosen. Im Buch gibt es Rezepte aus allen Rubriken: Suppen, Vorspeisen, PastaPizza&Co, Hauptspeisen, Süßes zum Nachtisch, KuchenCakes&Co. und Getränke.

Das Buch ist übrigens nicht im Handel erhältlich, es ist keine ISBN vorhanden, also lohnt es sich auf alle Fälle für Euch, bei der Verlosung in meinem Blog mitzumachen.

Hier siehst Du mein Rezept auf S. 98:


Die einzige Teilnahmebedingung dafür ist ein netter Kommentar bis einschließlich Donnerstag 13. Dezember 2012 hier unterhalb dieses Posts, dann ist das Buch vorraussichtlich noch bis Weihnachten bei den glücklichen Gewinnern, falls ich die Adressen rechtzeitig bekomme.
Mehrfachkommentierungen werden nur einmal und Mitglieder meiner eigenen Familie ;-) natürlich nicht berücksichtigt. Ich freue mich über alle Kommentare, auch von denen, die kein Buch möchten (wie z. B. von meinen Bloggerfreunden, die selbst Frei-Exemplare haben, grins). Einen Notar zur Beaufsichtigung der Ziehung werde ich nicht bemühen. ;-)

Bitte schreibt beim Kommentieren ausdrücklich dazu, ob/dass Ihr in den Lostopf möchtet, wenn ich dem Kommentar keinen Bezug zur Verlosung entnehmen kann, tue ich mich schwer, zu Entscheiden, ob jemand nur kommentieren oder auch in den Lostopf möchte, nicht dass sich dann unter Umständen keiner meldet bei der Verkündigung der Gewinner.

Die Gewinner werden dann am 14. Dezember hier im Blog und auf meiner Facebook-Seite zum Blog benachrichtigt, also bitte lest dann unmittelbar nach der Verlosung hier oder dort nach, damit Ihr mir so schnell wie möglich Eure Postadresse hinterlassen könnt, und ich die Bücher für Euch zur Post bringen kann.

So, inzwischen wurden die Bücher verlost, >>> hier findest Du die Auslosung in meinem Blog.

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Mittwoch, 21. November 2012

Reingelegt !!! oder: konfierte Auberginen

Auberginen sind schon eine Geschmacksache, richtig gut schmecken sie aber wirklich nur, wenn sie ordentlich Öl abbekommen, vor allem beim Braten. Meine wurden nicht nur gebraten, sondern auch (r)eingelegt. Eingelegt, nach vorherigem Braten, mit allerlei anderen Zutaten zusammen in sterilisierte Gläser und mit Olivenöl aufgefüllt haltbar gemacht. Entstanden ist eine wohlschmeckende Köstlichkeit, die sich wunderbar auf jedem Antipasti-Teller macht, aber auch gut als Beilage zu Gebratenem oder Gegrilltem passt.

Auch wenn es jetzt schon Herbst ist, eigentlich ja fast schon Winter, habe ich noch superschöne Auberginen aus Italien ergattert und noch schnell dafür verarbeitet. Übrigens, diese konfierten Auberginen mögen auch Leute, die sonst nicht so von diesem Gemüse begeistert sind, wenn sie in dickeren Scheiben gebraten werden.

Freitag, 16. November 2012

Kürbis-Kompott mit Zimt und Sternanis oder: immer noch kein Ende mit den orangen Riesen

Ergänzend zum >>> Reisauflauf habe ich heute noch ein tolles Kürbis-Kompott für Dich vorbereitet. Ich habe immer noch einige Kürbisse, die verarbeitet werden wollen, und dieses Kompott schmeckt uns hervorragend pur, als Beilage zu Mehlspeisen oder auch zu Eis.

Dafür nehme ich auf alle Fälle keinen Kürbis, der so eine kompakte oder gar "mehlige" Konsistenz hat wie z. B. Hokkaido. Der eignet sich eher für Suppen oder als Gemüsebeilage. Die Sorte, die ich für das Kompott verwendet habe, ist "Roter Zentner", aber auch z. B. Muskatkürbis oder auch Butternut eignet sich hervorragend.

Mittwoch, 14. November 2012

Altes Schätzchen oder: Reisauflauf mit Kompott aus dem 'Bayerischen Kochbuch'


Unentschlossen kenne ich mich eigentlich überhaupt nicht, aber bei dem wunderbaren Event "Alte Schätzchen" von Bushcooks Kitchen, dem Zorra's Kochtopf eine Plattform bietet, wusste ich echt gar nicht was ich wollte. Zuerst habe ich auf die Einladung hin sofort spontan zugesagt, weil ich die Idee des Events einfach toll fand:

"Plagt Euch auch manchmal das schlechte Gewissen, wenn Ihr Euch ein neues Kochbuch kauft und im Regal stehen die alten Schätzchen und werden nicht beachtet? ... Bitte gebt Euren alten Schätzchen eine Chance und kocht oder backt etwas daraus. Damit es auch richtig gewürdigt wird, wäre eine kleine Vorstellung und auch ein Bild davon schön." (Bushcooks Kitchen)

Ich dachte: "Ok, da nimmst Du einfach Dein erstes und ältestes eigenes Kochbuch im Bestand und kochst was daraus.". Dann bekam ich mit, dass manche Bloggerkollegen wirklich echte alte Schätzchen als Vorlage verwendeten, zum Teil noch aus dem 19. Jahrhundert. Da legte sich meine Begeisterung gaaanz schnell, denn damit kann ich leider nicht dienen. So eine wertvolle Sammlung alter Rezepte gibt es einfach nirgendwo in meiner Familie. Deshalb habe ich meine Zusage in eine Absage umgewandelt. Aber Dorothée von Bushcooks Kitchen überzeugte mich dann doch noch, dass es ja darum geht, was für einen selbst ein "Altes Schätzchen" ist, und nicht zwingend um ein antiquarisches Kochbuch.

Für mich ist das "Bayerische Kochbuch" mein "Altes Schätzchen", ein Standardwerk, das zwar die meiste Zeit ein unbeachtetes Dasein im Küchenschrank fristet, das ich aber von Zeit zu Zeit doch wieder einmal zu Rate ziehe:


Dienstag, 13. November 2012

Hier sitze ich ...

... wenn ich an meinem Blog arbeite. Hier auf diesem Tisch in der Küche steht mein Laptop, passend zum Thema meines Blogs "Kochen und Backen" natürlich in meiner Küche :-)

 

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Sonntag, 11. November 2012

Quittengelee mit Orangenschale

Aus der Herstellung meines >>> Quittenbrotes ist noch einiges an Saft übrig geblieben und zwar ca. 1 Liter. Den wollte ich, wie im letzten Post angekündigt, noch zu Gelee verkochen. Normalerweise bevorzuge ich ja Gelierzucker 1:2 aber da Quitten relativ säuerlich sind und das Gelieren von Saft meiner Erfahrung nach mit Gelierzucker 1:1 besser gelingt, habe ich diesen dafür verwendet.

Samstag, 10. November 2012

Quittenbrot oder: die "Gummibärchen" unserer Vorfahren

Quitten sind in den letzten Jahren wieder sehr in Mode gekommen, die Züchtung der Bäume wird optimiert, so dass sie weniger schorfige und größere Früchte bringen und seltener Feuerbrand bekommen. Auch alte Rezepte werden wiederbelebt. Eine Süßigkeit, die meine Oma schon immer für uns Kinder bereit hielt, ist "Quittenbrot". Wer nicht weiß, was das ist, könnte meinen, es geht vielleicht um geraspelte Quitten, die in Brotteig eingeknetet werden, aber der Name ist irreführend. Quittenbrot ist das weichgekochte, durchpassierte und dickgekochte, gezuckerte Fruchtfleisch der Quitte, das auf Papier ausgestrichen so lange getrocknet wird, bis man es in Stücke schneiden und (in Zucker gewälzt) aufbewahren kann - als süße Delikatesse für den Vorrat. Du musst Dir das Ganze so ähnlich wie Geleefrüchte vorstellen, wobei keine gekauften Geleefrüchte auch nur annähernd an den Geschmack von Quittenbrot herankommen.

Dienstag, 6. November 2012

Nachgebacken: Mischbrot mit Sauerrahm und Balsamico

Dieses Rezept habe ich bei Manuel, dem Chefchen von >>> Honroth's Kocherei entdeckt. Eine unkomplizierte, aber feine Rezeptur für alle, die gerne Mischbrot essen, wie z. B. mein Sohn Tobias, der immer noch keinerlei echtes Vollkorn oder gar Körner im Brot mag, geschweige denn Brotgewürz. Das Rezept funktioniert einwandfrei genauso, wie ihr es bei Manuel nachlesen könnt. Ich habe nur die halbe Hefemenge genommen, weil ich lieber einen schwächeren Hefegeschmack im Brot mag und ihm dafür etwas mehr Zeit zum Gehen gebe. Nichtsdestotrotz geht das Brot relativ rasch (bei mir 2 h) und kann zügig weiterverarbeitet werden.

links: Das Brot im Anschnitt, rechts: zum Frühstück mit Quittengelee

Freitag, 2. November 2012

Gut, dass Salz so toll konserviert oder: Die Kornelkirsch-"Oliven" sind endlich im Glas

Im September habe ich wider Erwarten noch ein paar recht unreife Kornelkirschen an einem nordseitig stehenden Strauch gefunden und sie zum Einlegen als "Oliven" vorbereitet. Sie lagen nun länger als eigentlich notwendig in der Salzlake, was den Kornelkirschen aber überhaupt nicht schadet. Gestern habe ich sie nun mit meinen letzten Kräutern, etwas Zwiebeln und Knoblauch aus dem Garten in Gläser eingelegt ...


...  und die noch fehlenden Fotos im damaligen Beitrag ergänzt. Ein Klick auf das Foto bringt Dich zum Beitrag von damals.

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Donnerstag, 1. November 2012

Ja ist denn schon Weihnachten? Meine neue Küchenmaschine ist da!

Gestern brachte mir der Postbote endlich meine heiß ersehnte neue Küchenmaschine, die Braun Multiquick 7 mit riesigem Zubehör, die ich vor einiger Zeit bei Zorras Event anläßlich ihres 8. Bloggeburtstags gewonnen hatte. Ich hatte >>> hier bereits darüber berichtet.
Es war ein echt riesiges Paket und ich war richtig aufgeregt, es endlich in Empfang nehmen zu dürfen:

wow, so ein riesiges Paket! :-)

Erst gestern Abend kam ich dann dazu, alles auszupacken und zu schauen, was für Schätze sich denn da im Karton verbargen. Waaahnsinn, (fast) alles, was das Herz begehrt!

die Braun Multiquick 7 K3000 mit Zubehör

Montag, 29. Oktober 2012

Ein kurzer Wintereinbruch oder: Lust auf Weißkrautsuppe mit Hackfleisch und Kartoffeln

So früh wie dieses Jahr schneit es nur alle 30 Jahre, laut Statistik. Naja, irgendwie war es ja schön, gestern Morgen in den verschneiten Garten zu schauen und zu wissen, dass es nur ein kurzes Gastspiel war, es wird die nächsten Tage wieder wärmer, vielleicht kommen auch noch einmal ein paar warme Tage. Der Winter ist ja noch lange genug. Aber trotzdem ist es immer wieder dasselbe: Es kommt kaltes Schmuddelwetter und die Familie bekommt Lust auf Suppe oder Eintopf.

Deshalb gab es gestern wieder einmal Krautsuppe, mit Hackfleisch und Kartoffeln, ein erprobtes Familienrezept, das ich immer gleich in einer großen Menge koche. Die angegebenen Mengen reichen für ca. 9 - 10 Personen. Ich koche die Suppe in meinem größten Topf, der ca. 7 l fasst.


Der Eintopf ist auch ein ideales Party-Rezept, weil er sich gut vorbereiten lässt, er schmeckt es aufgewärmt fast noch besser. Wenn du weniger machen möchtest, kannst Du das Rezept ganz einfach halbieren oder dritteln, aber Du kannst auch einen Teil auf Vorrat einfrieren.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Spione in der Küche ;-)

Ok, wenn es den netten Schnappschuss schon gibt, will ich ihn Euch nicht vorenthalten. Herr B. hatte Langeweile und wollte lieber mich mit der Knipse ärgern als in der Küche zu helfen ;-)

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Freitag, 26. Oktober 2012

Letzte Ernte aus meinem Garten

Heute habe ich den letzten, aber wunderbaren Freilandsalat in meinem Gemüsegarten geerntet. Sogar der Rucola war noch richtig schön. Hach, es ist so schön, frisches Gemüse ernten zu können :-) Ein bisschen wehmütig schaue ich jetzt schon in Richtung Winter ...



Jetzt noch ein Dressing aus mit Himbeeressig und Distelöl, einen Hauch geriebener Merrettich und ein bisschen Himbeergelee mit hinein, noch ein paar Cocktailtomaten dazu und frische Kräuter, das schmeckt einfach lecker :-)
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Mittwoch, 24. Oktober 2012

Heute Mittag gibt es Pizza, Pizza ganz einfach :-)

... so mag ich sie am liebsten. Pizza, ein Klassiker, der regelmäßig bei uns auf dem Speiseplan steht und immer gibt es mindestens ein ganzes Backbleck voll. Denn Pizza schmeckt auch noch erkaltet im Vorbeigehen aus der Hand gegessen.


Dienstag, 23. Oktober 2012

Rinderragout mit Lauch und Quitten oder: lieber im Topf schmoren als in der Hölle ;-)

Kaum ist der Herbst eingeläutet, kommt wieder der Appetit auf Schmorgerichte. Gestern gab es bei uns ein leckeres Ragout vom Rind, für das auch noch ein paar Quitten ihre Verwendung fanden. Mein Sohn meinte zwar: "Tolles Gulasch!", aber streng genommen ist es ja keins, da dafür viel zu wenig Zwiebeln drin sind und Gulasch keinen Lauch, keine Quitten und wohl auch keine Tomaten enthält. Aber egal, es schmeckt echt fein, auch wenn es fototechnisch eher wieder nicht so einfach appetitlich abzubilden ist.


Zutaten für 4 - 5 Personen:

1 kg Rinderbraten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Stangen Lauch
2 Quitten (alternativ feste Äpfel oder Birnen)
1 Dose stückige Tomaten, 400 g
Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß, Rosenpaprika,
0,5 l Rotwein
ca. 0,7 l Gemüsebrühe, zur Not gekörnte Brühe aufgießen
Butterschmalz zum Anbraten
Mehl zum Bestäuben

Schneide das Rindfleisch in mundgerechte Würfel, die geschälte Zwiebel in gröbere Stücke, schäle und würfle den Knoblauch fein, putze den Lauch, halbiere ihn längs, spüle den Sand aus und schneide ihn in 1/2 cm breite halbe Ringe. Wasche die Quitten, reibe sie ab, schäle, entkernen sie und schneide sie in knapp 1 cm große Würfel.

die Quitten waren leider noch etwas unreif, aber macht nichts

Brate das Fleisch und ebenso das Gemüse in einer Pfanne (alles in 2 - 3 Portionen einteilen) in zerlassenem Butterschmalz an. Sobald das Fleisch Farbe nimmt, stäube es leicht mit Mehl, gib erst die Zwiebel dazu, wenn diese leicht glasig ist, Lauch und Knoblauch dazu. Sobald der Lauch leicht zusammengefallen ist, würze das Ganze pikant, vor allem gut mit Paprika.



Gib jede Portion nach dem Anbraten in einen Schmortopf. Sollte etwas Bratensatz in der Pfanne bleiben, gieße einfach einen Schuss vom Wein oder der Brühe dazu ...


... koche ihn auf und gieße den Satz ebenfalls in den Schmortopf.

Brate als letztes die gewürfelten Quitten noch kurz in der Pfanne an ...


... und gib sie  zusammen mit den stückigen Tomaten zu den anderen Zutaten in den Schmortopf ...


... fülle zum Schluss alles mit dem Rotwein und der Brühe auf, so dass alles gut bedeckt ist.

Möchtest Du lieber eine reduzierte Soße, schmorst Du nun alles ohne Topfdeckel bei mittlerer Hitze, leise köchelnd für ca. 1,5 Stunden auf niedriger Flamme. Sollte die Flüssigkeit zu schnell verdunsten, gieße einfach erneut Brühe oder auch Rotwein an.
Wir mögen gerne mehr, nicht zu reduzierte Soße, deshalb habe ich das Ragout mit geschlossenem Deckel garen lassen.

Dazu passen Nudeln oder auch Reis.


Tipp: Das Ragout lässt sich prima im Voraus für Gäste vorbereiten und zum Servieren einfach wieder erhitzen.