Freitag, 25. November 2011

Spitzbuben . . .

. . . im echten Leben sind sie nicht sehr willkommen, aber als Plätzchen . . . mmh! Es handelt sich um mit Marmelade oder Gelee gefüllte, ausgestochene Mürbteigplätzchen, die es in unzähligen Formen und Variationen gibt.


Viele Rezepte enthalten gemahlene Nüsse oder Mandeln, unten ist ein ganzes Plätzchen, oben eins mit Loch, durch das die Marmelade scheint, oder sie werden auch als "Terrassen" gebacken, d. h. mit drei übereinander geklebten Plätzchen in abnehmender Größe. Desweiteren kann man durch verschiedene Marmeladen-Sorten farbliche Akzente setzen.

Zutaten für ca. 100 - 110 Doppelplätzchen:
500 g Mehl
1 gehäufter TL Backpulver
250 g weiche Butter
160 g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
1 großes Ei
(evtl. etwas Schmand, falls der Teig zu fest sein sollte, das hängt von der Eigröße ab)

200 g Johannisbeergelee zum Füllen
Puderzucker zum Bestäuben

Knetteig herstellen, evtl. etwas kühl stellen. in mehreren Portionen auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 2 mm dick ausrollen, dabei ab und zu leicht bemehlen und von der Arbeitsfläche mit einer Palette lösen.
Mit Ausstechformen nach Wunsch ganze Plätzchen für das untere Teil und beliebige, darauf passende Oberteile (mit Loch) ausstechen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Bachblech legen. Den Teig so einteilen, dass gleich viele Ober- und Unterteile ausgestochen werden! Nicht lachen, das vergesse ich sogar manchmal noch :-) !


Backen: bei 190 °C ca. 7 - 9 min hellgelb, je nach Dicke und Ofen

Die Plätzchen auskühlen lassen. Die Oberteile mit Puderzucker bestäuben. Gelee erhitzen und verflüssigen, und (nicht zu flüssig!) auf die Unterteile streichen, Oberteile auflegen.


Gelee etwas fest werden lassen, danach die Plätzchen in einem gut schließenden Vorratsbehälter aufbewahren.

Kommentare:

  1. Liebe Barbara,

    hier muss ich energisch wiedersprechen. Denn bei uns in Bayern ist ein Spitzbub doch eher eine positiv ironische Bezeichnung, sonst würde man auch ein Plätzchen niemals so benennen. Allerdings bei deinen gebackenen Spitzbuben, da kann man nicht meckern, wenn die so schmecken, wie sie aussehen, dann ist die Welt wieder in Ordnung.

    Es grüßt der ordnungsliebende Martin

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  2. Lieber Martin,
    ich bin auch Bayerin, und muss dir sagen, es gibt auch negativ ironisch gemeinte Spitzbuben, die nichts Gutes im Schilde führen. Gut, dass wir beiden nicht dazu gehören! ;-)

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